Warwara stand an der Tür und sah zu. Sie lachte und sagte:
„Du bist ein ganzer Narr!“
Aber die Gruschina verwies ihr das:
„Nein, Warwara Dmitriewna. Sagen Sie nicht, die größten Unannehmlichkeiten können entstehen, wenn da was herauskommt. Vergessen Sie nicht, er ist Lehrer am Gymnasium. Die Vorgesetzten fürchten sehr, die Lehrer könnten den Schülern revolutionäre Ideen beibringen.“
Man hatte den Tee getrunken und machte sich ans Pochspiel; alle sieben setzten sich an den Kartentisch im Saal. Peredonoff spielte sehr eifrig, aber ohne Erfolg. Bei jedem zwanzigsten Stich verlor er und mußte zahlen; Prepolowenskji hatte das größte Glück. Er spielte mit seiner Frau zusammen. Sie hatten bestimmte Zeichen verabredet, Hüsteln, Klopfen und verständigten sich so über die Karten, welche sie in der Hand hielten.
Peredonoff hatte heute gar kein Glück. Er beeilte sich, seine Einsätze zurückzugewinnen, allein Wolodin zögerte im Gegenspiel und bemühte sich, seine Karten zu halten.
„Pawluschka, sag an,“ rief Peredonoff ungeduldig.
Wolodin fühlte sich im Spiel als gleichberechtigte Persönlichkeit, er machte ein bedeutendes Gesicht und sagte:
„Wie meinst du das eigentlich, freundschaftlich oder wie?“
„Freundschaftlich, freundschaftlich,“ entgegnete Peredonoff gedankenlos, „sag nur schneller an!“