Ferner die Rutiloffs, die Werschina mit ihrer Martha, schon aus Neid Parteigenossen, alle sind sie froh ihm zu schaden. Wie ließ sich das anstellen? Sehr einfach, man schwärzt ihn bei den Vorgesetzten an und erklärt, er sei ein unzuverlässiger Mensch.

So kam es, daß Peredonoff sich um zweierlei sorgte; erstens mußte seine Zuverlässigkeit über jeden Zweifel erhaben sein, und zweitens mußte er sich vor Wolodin schützen, indem er ihm eine reiche Heirat vermittelte.

Eines schönen Tages fragte er Wolodin:

„Willst du — ich werde für dich bei Fräulein Adamenko anhalten? Oder trauerst du noch um Martha? Ein Monat dürfte doch genügt haben, deinen Gram zu stillen.“

„Warum soll ich um Martha trauern,“ antwortete Wolodin, „ich habe ihr einen ehrenvollen Antrag gemacht, wenn sie aber nicht will, so ist das nicht meine Schuld. Ich werde auch eine andere kriegen, oder sollte sich tatsächlich keine einzige Braut für mich finden? Gott, so was kriegt man doch an jeder Straßenecke.“

„Ja, aber die Martha hat dich doch abgekorbt,“ neckte Peredonoff.

„Ich weiß nicht, was für einen Bräutigam sie erwartet,“ sagte Wolodin beleidigt. „Hätte sie wenigstens eine große Mitgift, aber so —! .. Sie hat sich in dich vernarrt, Ardalljon Borisowitsch.“

Peredonoff gab ihm einen Rat:

„An deiner Stelle würde ich ihre Pforte mit Teer beschmieren.“[5]

Wolodin kicherte, beruhigte sich aber gleich und sagte: