„Wozu sammeln Sie das?“ fragte Wolodin grinsend.

„Für den Kater,“ gab Peredonoff traurig zur Antwort.

„Werden Sie sein Fell mit Kletten bewerfen?“ erkundigte sich Wolodin sachgemäß.

„Ja.“

Wolodin kicherte.

„Bitte, warten Sie bis ich komme; das wird sehr lustig werden,“ sagte er.

Peredonoff lud ihn ein, doch gleich mitzukommen, aber Wolodin sagte, daß er was vorhabe: es war ihm auf einmal zum Bewußtsein gekommen, daß es unanständig wäre, niemals was vorzuhaben. Peredonoffs Worte hatten ihn darauf gebracht und er überlegte, daß es für ihn ganz angebracht wäre, auf eigene Faust Fräulein Adamenko zu besuchen und ihr zu erzählen, daß er neue sehr hübsche Entwürfe für Bilderrahmen gezeichnet hätte und ob sie die sich nicht ansehen wolle. Außerdem glaubte er, daß ihm Nadeschda Wassiljewna Kaffee anbieten würde.

Wie gedacht so getan. Dann hatte er sich noch etwas ausgedacht, etwas sehr Schlaues; er würde Nadeschda Wassiljewna den Vorschlag machen, ihrem Bruder Unterricht in der Tischlerei zu erteilen. Nadeschda Wassiljewna glaubte, daß es Wolodin um einen Verdienst zu tun sei und erklärte sich sofort einverstanden. Es wurde beschlossen, daß er für 30 Rubel monatlich in der Woche je zwei Stunden zu geben habe. Wolodin war entzückt, — sowohl über den Verdienst, als über die Möglichkeit, Nadeschda Wassiljewna oft zu sehen.

Peredonoff kam wie immer mürrisch nach Hause. Warwara war bleich von der durchwachten Nacht und brummte:

„Du hättest gestern sagen können, daß du nicht kommen würdest.“