Der lange Lehmann, der beim Auszug so sicher geprahlt hatte, daß die Kugeln partout und partout keine Lust haben würden, ihn zu treffen – der hatte ihnen doch nicht aus dem Weg gehen können. Das abspringende Stück einer Granate war so unbarmherzig gewesen, ihm das rechte Bein abzureißen. Er fand sich auch in diesen Verlust mit gutem Humor. »Uf die Jerüster werd' ich nu woll nich mehr rumturnen können«, erzählte er Helmut, »aber nu werde ick mir uf die hohe Kunst verlejen, un feine Bilderkens malen, verstehste – so mit joldene Rahmens drum rum, wie die da drüben! Det jefällt mich ausnehmend.« Er zeigte auf die Ölgemälde, welche die mit meergrüner Seide bespannte Wand des Saales schmückten, in dem dieses Gespräch stattfand. Der vornehme Raum – ursprünglich der Tanzsaal eines baltischen Schlosses – diente jetzt als Aufenthaltsort für die genesenden Feldgrauen. Der lange Lehmann streckte sich behaglich auf der blumigen Seide eines goldenen Lehnsessels an dem Flackerfeuer des Kamins, über dem schwebende Engelsfiguren Rosengirlanden um einen mächtigen Spiegel schlangen. Die Schwester hatte ein wenig eingeheizt, denn es war kühl an diesem Frühlingsabend. Durch die feingeschwungenen Bogenfenster blickte man auf eine Marmorterrasse, an deren Rampe weiße Göttinnen in der Dämmerung der hohen Parkbäume träumten. Die Schwester in ihrem grauen Kleide mit dem weißen Häubchen verteilte aus der nebenan liegenden Bibliothek Bücher unter die Gruppen von Soldaten, die den Saal füllten, an geschnitzten Tischen schrieben, lasen, Karten spielten oder auf der Mundharmonika die Melodien bekannter Volkslieder bliesen. Die wertvollsten Stücke aus der kostbaren Einrichtung des alten Edelsitzes waren vom Oberstabsarzt in einen verschlossenen Raum gerettet; dort warteten sie der Rückkehr ihrer Besitzer. Was hingegen seine Verwundeten brauchen konnten, das mußte heran. Zu ihrer Bequemlichkeit und Stärkung war dem Oberstabsarzt nichts zu gut – wären es auch die edelsten Weine aus dem Keller oder die gemästeten Enten und Puten vom Hühnerhof – oder die seidenen Daunenkissen der Frau Gräfin!

Helmut glaubte, ein seltsames Märchen zu erleben, als in dem grünen Saal der elektrische Kronleuchter entzündet wurde und einer der feldgrauen Männer sich an den Flügel setzte, um eine Sonate von Beethoven zu spielen. Die Männer, deren Köpfe und Glieder noch weiße Gazeverbände trugen, horchten ergriffen auf die herrlichen Harmonien, aus Jubel und Klagen, die den Saiten entrauschten. Helmut gegenüber lächelte von der Wand das Bildnis eines jungen Mädchens in lichtblauem Gewande mit blonden Ringellöckchen an den feinen Schläfen, in den rosigen Händchen hielt sie eine weiße Taube. Nie glaubte er etwas Lieblicheres gesehen zu haben als dieses baltische Grafentöchterlein. Immer wieder mußte er den Blick zu dem süßen Gesicht emporheben. Ob sie noch irgendwo auf Erden zu finden sein mochte? Ach nein – ihr Kleid gehörte einer vergangenen Zeit an – gewiß ruhte sie längst in der Ahnengruft am Ende des Parkes hinter dem verrosteten Eisengitter ...

Der Soldat am Flügel hatte geendet. Ein dumpfes Grollen wurde in der Ferne hörbar, gleich einem aufsteigenden Gewitter, nur regelmäßig klangen die langhin rollenden Donner. »Die verdammten Russen fangen schon wieder an zu bullern«, sagte der Musikant. »Nein – das sind unsere«, widersprach ein anderer. »Auf jeden Fall wird's woll morjen hier wieder voll werden.«

So geschah es denn auch. Am frühen Morgen ratterten die grauen Autos mit den roten Kreuzen in den Hof. Über die weißen Marmortreppen wurde Bahre nach Bahre in die Säle getragen. Arme Kerls wurden von Sanitätssoldaten herausgehoben, sie schleppten sich, von Staub und Blut bedeckt, kaum noch als Menschen kenntlich, zum Verbandsplatz im inneren Hof. Dort waltete der Oberstabsarzt mit seinen Assistenten. Die Schwestern, die Pfleger liefen hin und her, hatten alle Hände voll zu tun. Dieser Augenblick schien Helmut günstig zu einer Flucht. Niemand achtete seiner. Er lief hinaus durch das von Militär vollgepfropfte Dorf, die mit blühenden Apfelbäumen bestandene Chaussee entlang, auf der ihm immer neue Züge von Verwundeten begegneten. Eine namenlose Angst quälte ihn, seit er allen diesen Jammer sah. Das war nun wahrhaftig der Krieg – der grausenvolle Krieg! Aber gerade weil ihn das Entsetzen schüttelte, mußte er weiter, mitten hinein! Nur keine feige Flucht zurück unter Mutters schützende Flügel.

Nachdem sich Helmut noch zwei Tage lang, begleitet von dem immer gewaltiger dröhnenden Krachen der Geschütze, von Etappe zu Etappe durchgebettelt und durchgeschmuggelt hatte, traf er in der Morgenfrühe nach einer im Chausseegraben verbrachten, höchst ungemütlichen Nacht auf eine Reihe von Planwagen. Sie standen am Rande eines Birkenwäldchens. Bärtige Infanteristen waren beschäftigt, die Pferde zu füttern und aufzuzäumen. Ein helles Feuer flackerte, der Duft frisch aufgebrühten Kaffees stieg dem ausgehungerten, frierenden Helmut lieblich in die Nase. Er machte sich eiligst herzu. Zerlumpt und schmutzig, mit durchlöcherten Schuhen hatte er allmählich völlig das Aussehen eines jungen Vagabunden.

Beim Feuer saß ein seltsamer Mann. Riesengroß, breit und dick hatte er sich's im Sonnenschein bequem gemacht, die hohen braunen Stiefel, der Uniformrock lagen neben ihm, er saß im wollenen Hemd zu den feldgrauen Hosen, Strohschuhe an den Füßen, die Mütze rücküber auf dem blonden Schopf. Ein wallender, flammend roter Bart verbarg den unteren Teil des Gesichts, eine Hornbrille den oberen Teil, ein spitzes Näschen grüßte neckisch zwischen beiden hervor. In das linke Auge hatte er vor die Brille noch eine Lupe geklemmt. In seinen schönen weißen Händen hielt der wüste Waldmensch ein feines Scherchen und ein Stück schwarzes Papier, an dem er ganz versunken schnitzelte. Als die Soldaten den bettelnden Helmut vor ihn führten, hob er den Kopf, legte zuerst einmal das Geschnippsel zwischen zwei weiße Blätter einer Mappe, auf denen schon mehrere dieser phantastischen Gebilde lagen. Dann nahm er die Lupe aus dem Auge und betrachtete Helmut durch die Brillengläser mit einem so hellen scharfen Blick, daß er meinte, der sonderbare Mann müsse ihm bis ins Herz gucken. Er stotterte sein Sprüchlein von dem Vater, den er suchen wolle, und verwirrte sich dabei, denn es kam ihm plötzlich vor, er habe das Gesicht und den hellen Blick schon irgendwo gesehen. Der Mann schlug sich bei des Knaben Bericht laut aufs Knie und lachte. »Wahnsinnig! Ganz wahnsinnig schön!« schrie er entzückt: »Verrückter Lausejunge! Gefällt mir – gefällt mir sehr! Ich nehme dich mit zur Front! Übrigens kommst du mir bekannt vor – ich habe dich schon gesehen!« »Ich Sie auch – in Döberitz«, sagte Helmut. »Aber damals trugen Sie keinen Bart.« »Richtig, den hat mir der Krieg wachsen lassen! Der läßt viel wachsen, wenn er auch viel zerstört. – Höchst wunderlicher, unwahrscheinlicher Zustand.« Er drehte nachdenklich an seiner Haarsträhne über der Stirn. Helmut erinnerte sich jetzt ganz deutlich, gehört zu haben, daß der eigentümliche Mann ein bekannter Künstler sei. Wegen seiner großen Güte hieß er in der Kompagnie nur der »Onkel Jakobus« statt Unteroffizier Sieveking. Ja, hatte ihm denn der Vater nicht geschrieben, daß der ulkige »Onkel Jakobus« sich die Füße bei einem Patrouillengang schwer verletzt habe und nun Führer der Bagage geworden sei.... Da war er ja aber bei Vaters Kompagnie gewesen – dann konnte er ihm doch Bescheid geben ...! Und er konnte es. Die Bagagewagen, die er zu führen hatte, gehörten dem Regiment, bei dem Wilhelm Kärn stand, und er hatte den Auftrag, ihm in möglichster Eile zu folgen. Das Regiment, so erzählte der Onkel Jakobus dem begierig lauschenden Helmut, war bei den Kämpfen zur Eroberung Kurlands stark beteiligt gewesen und bei stürmischem Vormarsch Wochen-, ja monatelang von jeder Postverbindung abgeschnitten. So erklärte sich nun auch Vaters Verstummen. Es war dann in Reservestellung zurückgezogen, um neu ausgerüstet zu werden. Aber der Onkel Jakobus hatte in den letzten Tagen gehört, man habe Teile davon wieder in die Feuerlinie vorgeschoben. Das alles würden sie bald hören.

Inzwischen waren die Wagen angeschirrt worden. Unteroffizier Sieveking fuhr in seine Schaftstiefel und seinen Uniformrock. Los ging's. Unterwegs mußte ihm Helmut alles erzählen, was er seit seiner Abreise von Berlin erlebt hatte. Der geistreiche Künstler, der phantastische Zeichner, für den der Krieg immer noch ein ungeheures Erlebnis war, schaltete auch die Abenteuerfahrt dieses sehnsüchtigen, zerlumpten Knaben in das Bilderbuch merkwürdiger Szenen ein, das er in seiner Erinnerung mit sich trug. Er zeichnete seinen Kopf in das Skizzenbuch, in dem auch die schwarzen Schnippeleien lagen, die Helmut staunend betrachtete. Seltsame Blüten und Ranken, komische Viecher, wie es nirgends auf Erden gab, kuriose Gespenster mit den drolligsten Fratzen, Prinzessinnen in merkwürdigen Gewändern fanden sich da. »Du kennst doch die Märchen aus »Tausendundeine Nacht?« fragte Onkel Jakobus. »Siehst du, das alles hier soll mal fein gedruckt und zum Schmuck dieser köstlichen, göttlichschönen Geschichten verwandt werden. Das nennt man dann einen Prachtband. Die Frau Geheime Kommerzienrätin legt ihn auf die rote Damastdecke in ihrem Salon und erzählt allen Besuchern, wieviel er gekostet hat. Nu – wir haben's ja dazu!« »Das Buch sollte lieber nur eine Mark kosten, damit wir Jungens es kaufen könnten, wir hätten doch viel mehr Freude daran als die ollen dicken Damen!« rief Helmut. »Das sagst du wohl so in deiner kindlichen Unschuld«, antwortete Onkel Jakobus in einem weisen Ton und hob den Finger belehrend in die Höhe. »Mein Sohn, es ist auf dieser Welt einmal so eingerichtet, daß derjenige die schönen Dinge bekommt, der nichts mit ihnen anzufangen weiß, und der sich wirklich an ihnen freuen würde, der muß sie entbehren! Durch Entbehren aber wird die Seele veredelt!« Nie wußte Helmut, ob Herr Sieveking eine Sache ernst oder komisch meinte; er machte immer so ulkige Gesichter zu seinen Reden, daß Helmut sich hätte totlachen können. Sie wurden beide während der Fahrt recht gute Freunde. Einmal faßte sich Helmut ein Herz und fragte den Onkel Jakobus, ob man auch ein Maler werden könne, ohne das Malen richtig gelernt zu haben. »Zuweilen ein besserer, als wenn man auf einer Schule war«, gab der zur Antwort. Helmut erzählte ihm von dem langen Lehmann, der mit seinem einen Bein nun nicht mehr auf die Jerüster steigen könnte und lieber »kleene Bilderkens« malen wollte. Unteroffizier Sieveking kannte den langen Lehmann auch und meinte: »Vielleicht kann er sich zum Holzschneider ausbilden lassen, dann kann er für mich arbeiten, d. h. wenn ich wirklich einmal unversehrt nach Hause komme und der unsäglich süße Zustand des Friedens eintritt!« Er ließ sich Lehmanns Adresse geben und wollte sich schon bei seinem nächsten Urlaub mit ihm in Verbindung setzen. Helmut freute sich von Herzen, dem armen Kerl am Ende zu einer schönen Zukunft verholfen zu haben. Die Zeit an Onkel Jakobus' Seite verging ihm wie im Fluge. Schnell kam der Abend, an dem sein freundlicher Beschützer ihn einer Patrouille mitgab, um ihn in das Quartier der 3. Kompagnie zu führen, wo er denn endlich seinen Vater finden sollte.

Wiedersehen in gefährlicher Zeit

Die schweren Geschütze der russischen Flotte sandten von der grauen See aus in regelmäßigen Abständen ihre Granaten in den kleinen Badeort mit den netten bunten Holzhäuschen, die gespickt voll von deutschem Militär lagen. Schon war die Kirche in Trümmer geschossen, das Dach des Bahnhofs hing als morsches Sparrenwerk, gleich einer schiefen Mütze über dem Gebäude. In den Wartesälen drängten sich die Mannschaften, suchten auf Tischen und Stühlen, auf dem schmutzigen Fußboden einigen Schlaf zu gewinnen, während Waffen und Tornister in greifbarer Nähe lagen. Es war Befehl eingetroffen, den allzu gefährdeten Ort zu räumen und etwas westwärts hinter Wald und Düne geschütztere Quartiere zu beziehen.

Im Zimmer des Stationsvorstehers zwischen zerrissenen und verbrannten Telegraphen- und Telephonapparaten nahm Feldwebel Kärn die Order seines Hauptmanns für den nächsten Morgen entgegen. Der Hauptmann, ein wuchtiger, kraftvoller Herr, saß am Tisch vor einer ausgebreiteten Karte, auf die auch die beiden jungen Leutnants an seiner Seite aufmerksam schauten. »Also, meine Herren«, sagte Hauptmann Breuer, »um 2 Uhr diese Nacht gehen wir los! Hier durch den Wald. Vom Feinde haben unsere Kundschafter nichts bemerkt. Trotzdem kann in dem Gestrüpp des Unterholzes noch mancher versprengte Trupp stecken. Herr von Mansfeld und Feldwebel Kärn – Ihre Aufgabe wird es sein, dafür zu sorgen, daß wir nicht von hinten überfallen werden! Also auf alle Fälle: uns den Rücken decken! Dazu unterstelle ich Ihnen die Hälfte der dritten Kompagnie. Das Bataillon, das ich befehlige, geht zum Sturmangriff durch das flache Tälchen hier auf den kleinen Fluß und das Dorf an seinem Ufer los. Das Dorf muß morgen abend in unserem Besitz sein. Der Brückenkopf wird von den Russen noch ordentlich verteidigt werden – indessen – wir wollen uns auch nicht lumpen lassen!« Er stand schwerfällig auf – reckte und dehnte die mächtigen Glieder. »N' Abend, meine Herren! Wollen noch ein Nickerchen probieren. Na – was gibt's denn da wieder? Herein!« Man hatte geklopft. Die Tür öffnete sich, eine Ordonnanz trat ein, mit dem zerlumpten, von Staub und Schmutz bedeckten Helmut. »Vater! Vater!« schrie der Junge laut und stürzte auf den Feldwebel zu. Der stand vor Verblüffung starr. Als sein Sohn sich ihm um den Hals werfen wollte, packte er ihn rauh an der Schulter und schüttelte ihn. »Daß dich der Deibel frikassiere, Bengel«, stieß er heiser heraus. »Wo kommst du her? Was in aller Welt willst du hier?« Helmut stand tief erschrocken. »Ja, Vater – freust du dich denn nicht? Ich habe dich doch so lange gesucht! Wir – wir dachten, du wärest tot oder gefangen!« Inzwischen hatte die Ordonnanz Bericht erstattet und dem Hauptmann einen Brief des ihm befreundeten Unteroffiziers Sieveking übergeben, aus dem er die Vorgeschichte des überraschenden Auftritts erfuhr. Der Hauptmann schlug lachend mit der Faust auf den Tisch, seine kleinen munteren Äugelchen blinkten vor Vergnügen. »Also was sagen Sie, meine Herren – von Berlin hat der Junge den Weg hierher gefunden, in den höchsten Norden! Alle Achtung vor der Ausdauer! Kindings, Kindings – da muß ich nur heut nacht gleich noch 'ne Karte nach Hause schreiben, wo ich geblieben bin, sonst kommen mir meine beiden Jören am Ende auch nachgelaufen! Ja – aber Kärn – was machen wir nu mit Ihrem Sprößling?« »Zu Befehl, Herr Hauptmann«, sagte Kärn mit unsicherer Stimme, »ich bin sehr böse auf meinen Sohn. Er soll sofort umkehren und wieder zu seiner Mutter nach Hause, wo er hingehört!« Er fuhr sich mit der Hand an die Augen und rieb, als wäre ihm da ein Stäubchen hineingeflogen; niemand brauchte zu sehen, daß die Augen ihm plötzlich naß geworden waren. Helmut ließ den Kopf hängen. Er kam sich mit einemmal ganz dumm und kindisch vor. »Ja«, sagte der Hauptmann nachdenklich, »was machen wir nun mit dem Jüngling? Morgen früh wird der Ort hier geräumt, die Schiffsgeschütze zielen zu gut ... Unsere Leute ziehen nach Süden ab, den Russen nach. Hier kann er also nicht bleiben. Es hilft nichts – wir müssen ihn mitnehmen. Du hast Schwein, Kerlchen! Heut nacht gibt's einen Sturmangriff! Da siehst du mehr vom Krieg, als dir lieb sein wird. Von Mansfeld«, wandte er sich an den jungen schlanken Leutnant an seiner Seite, »falls dem Vater was Menschliches passiert, stelle ich den Jungen unter Ihren Schutz – soweit das eben möglich ist. Kärn – machen Sie kein so finsteres Gesicht, Sie sind unschuldig an der Geschichte – na, und der Junge hat's doch gut gemeint. Nochmal n' Abend allerseits!« Hauptmann Breuer nickte Helmut und seinem Vater freundlich zu und ging gewichtig auftretend, doch mit elastischem Gang, hinaus. Auch die beiden jungen Herren entfernten sich und ließen den Vater mit seinem Sohne allein. Für Feldwebel Kärn schien Helmut nicht vorhanden zu sein. Er zog hinter einem Schrank ein Kissen hervor, aus dem das Roßhaar quoll, und holte eine Wolldecke.