35) K., 74. Wollyn... zu unsern Zeiten kawm ein Stetlin von drey oder vierhundert Burgern ist.
Feuerung.
36) P. II, 435. Es hat weinig holtzes auff dem lande [Rügen], darvmb müßen sie an vielen ortern auffgetrögete rasen, welches sie törff heißen, vor holtz verbrennen. Es hat nhur ein holtz, das etwas ist, das heißet die Stubbenitz, daraus nhemen die beiliegenden flecke vnd dörffer fewerunge.
Städtenamen.
37) K., 210. [Alle Städte der Mark fallen zu dem falschen Waldemar] und pleib nichts under Marggraff Ludwige wan Franckfhort an der Oder und Trewen Brietzen, davon die Stat noch den Zunhamen hat, das sie trew genant wirt.
38) K., 262. Es khemen aber die Hussiten in die Marke bis an die Uker, und nachdem es Hertzog Casemyr [von Stettin] hart vor der Thür war, zog er dem Marggrafen zu Hulffe, und haben die Hussiten im Widderkeren bey Angermund geslagen, und davon heist die Stat Ketzer-Angermund zu Unterscheide des Angermünde, so an der Elbe ligt. Sunst heissts Newen Angermund. [Vergl.Nr. 135.]
Landbau und Nahrung.
Ackerbau.
39) P. II, 421/2. Daßelbige land treget vberflüßig getreidig, roggen, weitzen, gersten, habern, erbsen, heidekorn vnd hopfen, also das man nicht das zweintzigste teil im lande bedarff. Darvmb verfhüret man viele roggen vnd maltz westwertz in Schotland, Holland, Seheland vnd Braband, vnd hopffen vnd maltz in Schweden vnd Norwegen; vnd sol wol ein einig bürger befunden werden, der im jar wol vierhundert last korns, das seint vngefherlich zehen tawsent scheffel, verschifft. Item man erzewcht im lande gute pferde, große vnd kleine, viele ochsen, schweine, schaffe vnd bienen, welche man in viele lande verkawffet; den das land ist vuller wiesen vnd weiden. Vnd von demselbigen viehe hat man auch andre mehr war, die auch weit verfhüret wirt, als honig, speck, butter, wulle, hewte vnd vnslet, das wol einen geringen namen hat, aber doch gut gelt ins lant bringt. [Vergl.Nr. 96; WeinbauNr. 42.]
40) K., 101. Man treibt die Pflug so lange, bis das das Rad zerbricht.