εὐτυχῶν μὴ ἴσθι ὑπερήφανος ἀπορήσας μὴ ταπεινοῦ.

(Sei nicht übermütig im Glück, nicht kleinmütig im Unglück.)

Conz († 1827) übersetzt den am Ende des "Handbuches des Epiktet" (Stuttgart o. J.) befindlichen Vers (der nach Simplicius dem Kleanthes, Schüler des Zeno und Lehrer des Chrysippus, angehört):

Ὅστις δ' ἀνάγκῃ συγκεχώρηκεν καλῶς

(Wer sich der Notwendigkeit in schöner Weise fügt)

mit Benutzung der Streckfussischen Worte:

Und wer das Unvermeidliche mit Würde trägt.

Die erste Zeile der Streckfussischen Grabschrift entsprang wohl dem Verse

"Im Glücke bin ich stolz, verzagt in Kümmernissen"

aus Gellerts Gedicht "Das natürliche Verderben des Menschen" (s. "Geistliche Oden und Lieder" 1757).—