steht noch einmal in Leos "Volksblatt für Stadt und Land", 1859, No. 35:

"Ein langer Friede häuft nach des Verfassers Argument eine Menge fauler Gährungsstoffe auf. Drum thut uns ein frischer, fröhlicher, die Nationen, namentlich die die europäische Bildung tragenden Nationen tiefer berührender Krieg bitter Not" u. s. w.—

Aufkläricht

stammt ebenfalls von Leo. (S. Wilhelm Harnisch: "Briefe an seine Tochter", Essen 1841, S. 11, 12, 19, 20, 27, 29, 50, 113, 202.)—

Glaubwürdiger Überlieferung nach hat ein von Colberg 1855 (s. Rangliste) nach Graudenz versetzter und vom dortigen Militärgericht vernommener, humoristischer Artillerielieutenant Haase ausgesagt: "Mein Name ist Haase, ich weiss von gar Nichts und bin bereit, diese meine Aussage zu beschwören." Daher das Wort:

Ich weiss von Nichts. Mein Name ist Haase.—

Der Prinz-Regent von Preussen, der nachmalige deutsche Kaiser Wilhelm der Grosse hielt am 8. Nov. 1858 eine Ansprache an das am 5. von ihm gebildete Ministerium, in der vorkam ("Nationalz." v. 25. Nov. 1858, Abendausg.): "In Deutschland muss Preussen

moralische Eroberungen

machen durch eine weise Gesetzgebung bei sich" u. s. w. Nach der "Hannoverschen Tagespost" wiederholte er als König das Wort am 30. August 1866 beim Empfang einer Deputation aus Hannover.—

Nach der Entlassung des Ministeriums von der Pfordten hatten die Gemeindebevollmächtigten der Stadt Würzburg die Absicht, den königlichen Professor an der Universität Würzburg und Appellationsgerichtsrat Dr. Weis, mit dem die Regierung bisher im Kampfe gelegen hatte, zum rechtskundigen Bürgermeister zu wählen. Staatsminister von Neumayr berichtete darüber an König Max II. von Baiern und erhielt darauf folgende (in No. 137 der "Neuen Münchener Zeitung" von 1859 abgedruckte) Entscheidung des Monarchen zu Antwort: