Phot. Underwood & Underwood.
Abb. 184. Maske für den Katschinatanz der Hopi.
Dieser Tanz wird zwischen Januar und Juli zu Ehren der Ahnengeister und der Gottheiten von minderer Bedeutung abgehalten. Man glaubt, daß die Geister nach dieser Feier den Ort verlassen und an ihre Wohnsitze in Shipapu zurückkehren.
Phot. R. B. Townshend.
Abb. 185. Maske, die das Gesicht einer Zauberin wiedergeben soll.
Die Größe des Pflocks in der Unterlippe zeigt an, daß sie viele Kinder hatte.
Der Nabelstrang wird vielfach einfach abgebissen, aber auch durchgeschnitten; früher benutzte man dazu ausschließlich Steinmesser. Die Tscheroki vergraben den Nabelstrang der Mädchen unter einem Kornmörser, damit das Kind eine tüchtige Brotzubereiterin werde, den der Knaben aber hängen sie im Walde an einem Baume auf, damit sie sich zu guten Jägern entwickeln. Die Kaiowäh nähen die Nabelschnur der Mädchen in kleine Perlensäckchen ein, die später von diesen am Gürtel getragen und nach ihrem Tode an einem Stock auf ihr Grab gesteckt werden. Die Scheyenne schließen die sorgfältig zusammengelegte Nabelschnur in einen Kasten oder Sack, der außerdem noch Kleidungstücke und Schmuck enthält, und behaupten, daß das Kind nicht eher Ruhe finde, als bis es darin seine Nabelschnur aufgestöbert habe.