Was war das?

Die Hand hinter der Ohrmuschel, lauschte er hinaus. Seine Brust hob sich keuchend, der Schweiss trat auf seine Stirn.

Hatte ihn ein Spuk geäfft?

Aber nein, da war es ja wieder!

Durch das Pfeifen des Windes, durch das Rauschen des Regens schlug deutlich vernehmbar ein dumpfes, dröhnendes Tuten, wie aus weiter Ferne, an sein Ohr.

Das ist ein Nebelhorn!

Das ist die Stimme eines Schiffes, die warnend die Finsternis zerreisst!

Wo kommt es her?

Zitternd vor Erregung steigt er aus dem Bett und tritt an das Fenster. Er öffnet es, doch jetzt hört er wieder nur Wind und Regen. Bald aber erhebt es von neuem die Stimme. Dumpf tutend, wie aus weiter Ferne, aber doch schon näher.

Seine Schläfe glühen, fiebernd späht er hinaus. Jetzt müssen die Augen ja auftauchen, die roten, glühenden Augen!