K. Stallgebäude. 1794 von Ch. Weinlig.
Justizministerium. 1733 angeblich von Pöppelmann.
Blockhaus (jetzt Hauptwache) erb. 1737ff. von Zacharias Longuelune, als wichtiger Richtungspunkt für die Straßenzüge der Neustadt. Ein wesentlicher Bestandteil, die Krönung durch Pyramide und Obelisk mit dem Bilde Augusts des Starken, blieb unausgeführt. Das jetzige Obergeschoß über dem Hauptsims nach 1880.
Palais des Grafen Wackerbarth, begonnen 1725 als Kadettenhaus, dazu Reitbahn.
Rathaus der Altstadt. 1741-45 nach Knöffels Entwurf.
Rathaus der Neustadt. 1750-54 von Berger und Winkler; sehr schlicht, nur durch die sorgfältig abgewogenen Verhältnisse wirkend.
Gewandhaus 1768 von J. G. Schmidt.
Bürgerhäuser. Dresden war bis ins 16. Jh. eine unbedeutende Stadt. Von ca. 1550 begann eine lebhafte, wenn auch nicht glänzende Bautätigkeit, die durch den 30j. Krieg unterbrochen wurde. Von dessen Ende bis zum 7j. Kriege ist Dresdens klassische Zeit. In keiner anderen deutschen Stadt ist diese Epoche im bürgerlichen Bauwesen so gut vertreten, trotz großer Einbußen durch den Brand der Neustadt 1695, die Belagerung von 1760 und die umgestaltende Tätigkeit des letztverflossenen Menschenalters. Im Folgenden nur eine Auswahl charakteristischer Beispiele.
a) Aus der Spätgotik. Marien-Apotheke; spitzbg. Tor um 1460-70, im schrägen Gewände Sitznischen mit Baldachin, in Bgg. verschränktes Stabwerk; jetzt im Zoologischen Garten; ein zweites kleineres an der Hofseite des Hausflurs. — Interessanter Gr. Wilsdruffer Str. 2. — Gewölbte Hausflure Schloßstr. 32 und Seestr. 2 mit angeputztem gewundenem Netzwerk. — [Mehrere bis ins 19. Jh. erhaltene Votivmadonnen jetzt im Altert.-Ver.].
b) Frührenaissance. Ecke Frauenstr. und Neumarkt Runderker mit reizendem Kinderfries um 1530. — Reich mit Masken belebte Treppentür in Schloßstr. 1 und 20. — Portalaufsatz Altmarkt 20 von 1538.