II

Der Erwartete war gekommen.

Hann hatte ihn mit der roten Jolle von der Landzunge herübergeholt.

Es war der Schäfer von Ludwigsburg. Ein Heilkünstler, gegen den alle Professoren drin von der kleinen Universität zu lächerlichen Pfuschern herabsanken.

Ein Mann im Besitz wunderbarer Naturkräfte und dabei von wirklich frommer Gesinnung.

Menschen- und Tierarzt zugleich, der durch ein getragenes, feierliches Schweigen überall, wo er erschien, eine direkt priesterliche Stimmung erzeugte.

Dieser war oben.

Unten zu ebener Erde, dicht neben der Treppe, die zu dem Schlafzimmer hinaufführte, in einem kahlen Raum, der wie mit Waschblau gefärbt schien, warteten inzwischen die beiden ältesten Söhne des Lotsen, während Line auf der untersten Stufe der Treppe saß und gedankenvoll auf das leise Murmeln lauschte, das seit einiger Zeit aus der Krankenstube herunterquoll.