»Mir gefällt er im übrigen sehr gut,« schloß der alte Junggeselle, ironisch blinzelnd.

* * *

Der Konsul schritt in das Musikzimmer und stellte sich breitbeinig an das Instrument, an dem Bruno gerade unter großem Beifall geendet hatte.

»Bravo — Bravo!« klatschte der Werftbesitzer schallend in die Hände.

Bruno stutzte. Die lärmende Anerkennung seines Chefs machte ihn betroffen. Man konnte aus diesem wunderlichen alten Manne nie so recht klug werden. Hatte Hollander seinen Gesang vielleicht unpassend gefunden? Blitzschnell blickte er sich um, um aus den Gesichtern der anderen möglicherweise die Wahrheit zu erspähen. Allein ringsum herrschte nichts als Zufriedenheit.

»Wie frisch und wohllautend Ihre Stimme klingt,« unterbrach Dina die Stille. »Vielen Dank, Herr Klüth.« Sie wollte ihm die Hand reichen, allein ihr Vater schob sich wie unbeabsichtigt dazwischen.

»Schön — schön — ausgezeichnet, lieber Klüth — hätte nicht geglaubt, daß Sie das auch verstehen — na also —« er klopfte ihm auf die Schulter — »Nun wollen wir aber mal den jungen Damen das Feld räumen. Wie —?« Damit schlurfte er auf die kleine Line zu, mit der er stets seinen brummigen Spaß trieb, faßte ihre beiden Hände und zog sie empor. »Na, wie wär's, Sie kleiner Racker? Da über dem Klavier hängen noch die beiden Klappern — Tarantella — wissen Sie noch? Zu meinem Geburtstag — he?«

»Herr Konsul!« stotterte Line.