Ein heißer Funke begann in Lines schwarzen Augen aufzuglimmen. Im ersten Moment fingen die hölzernen Dinger ihre Seele. Unbewußt fast nahm sie das Spielzeug kunstgerecht zwischen die Finger, und ihre rasche Einbildungskraft trug das Mädchen wieder an den feinen amerikanischen Flügel des Konsuls, an den Ort, an dem es sich so gern vor dem Einen hatte zeigen wollen.
Sanft bog sie die Arme, in einem scharfen Schlag knackten die Hölzer gegeneinander.
Line taumelte auf.
Spurlos war der Traum zerstoben.
Dann lauschte sie wieder.
Nein, gottlob, noch drangen die näselnden Töne aus dem gemeinsamen Alkoven.
Mit einem entschlossenen Griff packte sie das Geschenk zusammen, öffnete lautlos das Küchenfenster und warf die Hölzer mit einem kräftigen Schwung in den tiefen Schnee des Nachbargartens.
Einen Augenblick weilte sie dann noch vor dem Fensterspalt. Ihr war es, als ob aus der Ferne eine frische, schmeichelnde Männerstimme herüberlocke. Über ihre junge Brust schnitt die draußen wehende Kälte, Schauer rieselten ihr über den Rücken. Vom Kopf bis zu den Füßen begann sie zu zittern.