»Ersatzreserve ohne Dienstpflicht.«
»O je — o je — Hurra,« stößt er hervor.
Was das bedeutet, das hat oll Kusemann Hann bereits vorher erklärt. Das wäre das Beste, das Allerbeste, Hanning, ja, wenn das dich so passieren könnte — — — —
Und über Hanns Gesicht verbreitet sich ein Leuchten, er lacht vor Vergnügen und will eben, nackt wie er ist, eine Art Dankverneigung machen, da bemerkt er mit Schrecken, wie sich der Oberst mit beiden Fäusten auf den Tisch stemmt und schreit, als ob der Kalk von den Wänden fallen sollte. Warum er sich so aufregt, das versteht Hann nicht. Er hört bloß verschwimmend: »Frechheit — hier Freude Ausdruck geben — Drückeberger von Kaisers Diensten — Exempel gegen solche Sozialdemokraten statuieren — stehen zum Glück am heutigen Tage alle unter den Kriegsartikeln — die Hermsmühler Bande noch besonders vornehmen —«
Und als er sich halbwegs auf sich selbst besinnen kann, da sieht er mit dumpfem Erstaunen, wie ihn zwei Soldaten in die Mitte nehmen, um ihn nach einem Marsch durch die Stadt hinter der roten Mauer abzuliefern.
Es ist Spätnachmittag, und noch immer hält er das Brot und den Krug in der Rechten und der Linken.
Was is denn nu?
Is das Kaisers Dienst??
Und von unten schallt es herauf, es werden Monturstücke geklopft, und eine frische Stimme summt dazu: