Das alles hatte er heimlich, Stück für Stück gebracht, grade wenn sie recht unartig gegen ihn gewesen, recht schnippisch, recht verständnislos gegen das, was ihn nicht mehr zur Ruhe kommen ließ, und dem sie auswich, glatt wie eine huschende Schlange.

Ja, ihr Hexenmittel würde schon wirken — bald — bald. — —

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Auch in Moorluke wollte man trotz Frühlingsanfang in Liebesdingen sichergehen. Ein paar Monate nach Hanns Gestellung — man fuhr bereits wieder fleißig zum Fischfang — hatte Siebenbrod eines Sonntags vormittags, während er sich ein Paar neue Wasserstiefel aufmerksam eintrante, in der Küche folgendes Gespräch mit seiner Frau, die ihr Gesangbuch auf dem Schoß liegen hatte, weil sie ihrer geschwollenen Füße wegen die Kirche nicht mehr besuchen konnte: »Mudding, weißt was? — Mit Hann stimmt was nich.«

Die kleine Frau ließ ihr Buch sinken.

»Wieso, Siebenbrod?«

»Es is was mit Liebe,« fuhr Siebenbrod fort, wobei er eine große Portion Tran auf das Leder goß — »er singt.«

»Hann? — Was singt er denn?«

»Trauriges — solche Lieder, wie: Ich weiß nich, was soll es bedeuten! und andere Dinger. Aber dann is es soweit. Das kenn' ich.«