Es geschah das erste Mal und Hann stand regungslos.

Aber dunkler nur und schützender sank die Nacht, Hanns alter Freund, der Mond, lachte dazu gerade auf beide herunter.

Da holte der Fischer tief Atem und versuchte, mit seinen plumpen Fingern ganz zaghaft über die Haare des Mädchens zu streicheln.

In dem unsicheren Mondlichte blickte sie zu ihm auf, ihr Mund verzog sich zu einem stillen Lächeln.

»Klara,« begann Hann während des Streichelns und wälzte sich etwas von der Seele, was ihn schon lange mit Scham erfüllt hatte, »nun sag' ich endlich unsern Eltern, was mit uns is, denn dies Verschweigen is für dich nich gut.«

Das Wort schien ihr wohlzutun, und doch schüttelte sie langsam das Haupt.

»Nein, tu's nicht,« entschied sie endlich und streichelte ihm sacht die Wange. »Noch nicht.«

»Aber warum nich?«