»Ja, geh du jetzt auch zu Bett, Hann.«
Dann huschten leichte Tritte die Stiege hinauf.
Hann horchte hinter ihnen her, dann griff er sich nach dem Herzen, als ob dort etwas nicht in Ordnung wäre. Schwer, schwer seufzte er auf.
Seine Laterne hatte er bereits vor dem Hause ausgelöscht, damit ihr Schein nicht zu Mudding dränge, die jetzt in der großen Stube neben dem Flur schlief.
Die Kranke aber mußte dennoch das Geräusch des Eintretens bemerkt haben, denn durch die Tür drang eine feine, zitternde Stimme: »Hann — bist du's?«
»Ja, Mudding.«
Ein Seufzer folgte in der Stube.
»Mudding, fehlt dir was?«
»Ach nein, mein Jung' — aber Siebenbrod — er is noch immer nich da.«