Er fuhr mit seiner Riesenfaust in die Schüssel, fuscherte in ihr herum und hob endlich den größten Brathering heraus, den er zum Zeichen seines Wohlwollens Line direkt an den Mund hielt.
»Eierkauken!« lobte er nochmals, klopfte sich auf den Leib und machte die Gebärde des Überbeißens.
Allein Line erhob sich rasch, stellte ihren Napf hin, lief eilig und ohne Gruß hinaus und warf die Tür hinter sich zu.
»Kuck,« sprach Frau Fiek gereizt, »ganz as ne Prinzeß. Hann, das is nichts für dich.«
»Oh, Frau Muchow,« entschuldigte Hann, »sie ist ja krank.«
»Ganz gleich.«
»I nein, Frau Muchow, sie wird schon anders werden. Ich glaub's ganz bestimmt.«
Damit erhob sich Hann gleichfalls, sagte Frau Fiek ein paar lobende Worte über ihre Küche und schritt hinter Line her.
Klaus Muchow aber saß noch lange mit offenem Munde da und besah sich abwechselnd den Fisch in seiner Hand, sowie die Tür, hinter welcher Line verschwunden war. Endlich kam er zu sich, schüttelte sich, und nachdem er den Hering in seinen eigenen Schlund geworfen, sprang er auf und trippelte ein paarmal mit überzierlichen Bewegungen zur Tür, womit er Line nachahmen wollte. Dann zeigte er mit dem Finger an seine Stirn und brüllte verächtlich: »Stäwelwichs — Stäwelwichs.«