Da war es wieder, dieses scheue Verstecken, das Hann so sehr rührte.
Der Fischer beugte sich noch tiefer über seine Arbeit und faßte sich endlich ein Herz.
»Lining,« begann er stockend, indem er eifrig weiterstocherte, um seine Befangenheit zu verbergen. »Du denkst wohl viel daran?«
»Woran, Hann?«
»An — an —« Der Name, der ihr so weh tun mußte, wollte kaum über seine Zunge. »An Bruno, Lining.«
Sie antwortete nicht, sondern stützte ihr Haupt noch schwerer auf die kleine Hand. Und ihre Blicke gingen wieder suchend durch das sonnige Gewölk hindurch. Nach einiger Zeit fragte er weiter: »Und an das, was kommen wird?«
Über ihr Gesicht ging ein Schatten, und doch saß sie ohne Bewegung, als sie sich nun kurz erkundigte: »Habt ihr seitdem nichts mehr von ihm gehört?«
»Nein, gar nichts, Lining, sonst hätt' ich dir's ja auch gesagt.«
Sie verharrte noch immer mit weitgeöffneten Augen. Plötzlich jedoch verzog sie die Stirn und warf herb ein: »Er hat es gewiß inzwischen zu was gebracht und lebt wieder herrlich und in Freuden. Und ich — — —?«