»Wann kommst du?«

Am Mittag trat Hann zu der Erschöpften, und als sie ihn merkte, streichelte sie seine Hand, um sie jedoch gleich fahren zu lassen, sobald sie sich an Klaras Gegenwart erinnerte.

Dann bannte sie ein flüchtiges Lächeln auf ihre Lippen, um endlich das zu fragen, was sie jetzt täglich beschäftigte, ob Paul, der Pastor, etwas von sich habe hören lassen? Und die in der Stadt? Beide nicht? — Beide nicht?

Sie kannte schon Hanns mitleidiges Kopfschütteln und streckte sich starr in ihren Kissen aus. Ihre Augen suchten die niedrige Decke.

Der Nachmittag dieses Tages, von dem die Moorluker noch heute sprechen, dämmerte herauf. Die beiden Frauen saßen wieder allein. Line auf ihrem Bette, Klara am Fußende, mit einer Strickerei in der Hand. Die sah winzig aus.

Die gelbe Februarsonne glitzerte auf den Fensterscheiben. Da richtete sich Line auf. Ihre Augen irrten wieder auf der Eisfläche herum.

»Klara.«

Die Pflegerin ließ ihre Arbeit ruhen und sah auf. —

»Klara, woran arbeitest du da?«