[2] Volckhart. G. M.[3] circa annum 1374. G. M.[4] Beretshausen. G. M. unten: Berezhausen.[5] circa annum 1480. G. M.[6] Hannſs Bernharden. G. M.[7] Er hat sich nach Regensburg begeben. Zusatz bei G. M.[8] circa annum 1384. G. M.[9] Seine Söhn haben sich weit ausgebreitet, und sind von ihnen viel adeliche Geschlechter herkommen. Zusatz bei G. M.[10] Wie aber Stein an die Graven von Abensberg kommen sey, davon finde ich diese Nachricht, daſs A. 1238 Vlrich von Stein der letzte dieses Grävlichen Geschlechts sey in Italia umkommen, daher die Herrschafft Stein auf seinen Schwager Altmann von Abensberg, so seine leibliche Schwester zur Ehe gehabt, erblich gefallen, welcher auch A. 1242, oder, wie Aventinus schreibt, 1260, ohne Erben verstorben und also Stein auf seinen Vettern Mainhard Graven von Roteneck so mit ihm Geschwistrigt Kind war, geerbet. Dieses Mainhart’s einiger Sohn war ein Bischof zu Regensburg, starb A. 1296, Henricus genannt. — G. M. (vielleicht auch im Sulzb. Msc. enthalten?)
Zur Legende und Sage.
Von Dr. A. Birlinger in München.
(Schluſs.)
5) Eng anschlieſsend an das zuletzt Gesagte ist das Grünen des dürren Holzes u. s. w. in Legenden, wie in den eschatologischen Sagen vom Walserfelder Birnbaum. Am weitverbreitetsten ist der Zug in der St. Christophorus-Legende und in der Tannhäuser-Sage. „Und des zu ainem verkünd: so stôſs die Stangen in die erden, bis morgens gît sie frucht!“ Christoph in cgm. 257, f. 74b. In einem Pilgerbuche (nach Jerusalem) von Petrus, Pfarrer zu Suchen, geschrieben 1350, Druck von 1477 (Aulendorf), steht: „Bei Baldach (Bagdad) auf 4 Tagreisen ist eine andere Stadt, die vor zeiten Susis geheiſsen hat, in der Assuerus der Künig geregieret hat, die heiſset jezt Taurus. In dieser stat ist ein dirrer baum, von dem sagt man, daſs der römisch Keiser seinen Schilt daran henken soll.“
6) Die vielverbreitete Legende von der Gestalt der Seele als weiſse Taube gibt auch cgm. 257, f. 32a.: „Darnâch nit lang, dô Sant Benedict in dem closter was nach mettin zît und er kam in sîne zelle, dô huͦb er uff sein ougen gen den hymmel und sahe seiner Schwester sêle ûfgân in ainer tûben wîse mit clarheit.“
7) Von der vielseitigen Schutzpatronschaft der hl. Dorothea sind die 3 Momente auch volksthümlich, welche cgm. 257 f. 36 aufzählt:
a) Alsô mit dem schamlîchen uffhenken, hât sie erworben iren dienern, in welchem hûse sie gebildet ist und man sie täglîch êret, welcher diep in dem hûse stilt, der muſs gehenkt werden, oder das guͦt widergeben.“
b) „Und och umb daz ir libe zerzert ward und ungestalt, damit hât sie verdienet, in welchem hûse sie gebildet ist und welche frow sie anruͦft in ir geburt, der komet sie ze hilfe; dâ wird kein bresthaft kind geborn, weder lam noch blind“..
c) „Und umb daz sie gebrannt wart an irem verserten libe; daz hûse, dâ sie inngebildet ist oder ir nam ist, daz mag nit verbrennen weder von wetterfûre oder von anderm fûre, ist es aber, daz es enbrinnet, so verlischet es doch.“