Wirds ein Reutling gewesen sein?

„O nein“. War solches dann ein Schwert?

Ich würde oben im Text „Reutling“ lesen, stünde nicht das doppelte n entgegen.

[120] Grimm’s Wbch. s. v. Dusik, Dusak. Schm. I, 402. Der Kallenbachische war nach einer Randbemerkung für 150 fl. abgegeben worden.[121] Grimm’s Wbch. III, 1383: kleines Schießgewehr. Der Fäustling ist das frz. pétrinal, poitrinal.[122] Es folgen gewöhnliche Acker- und Gartengeräthschaften. Das gesammte Inventar über Kallenbach’s Fahrniß beträgt 55 S. in kl. Fol.[123] Eine venetianische Silbermünze, worüber Näheres in Gräter’s Iduna und Hermode, 1816, Nr. 21 (Nachträge des Prälaten Schmid zu Scherz-Oberlins Glossar).[124] Zwehel, Handtuch; Schm. IV, 304.[125] Küpferling, kupfernes Wassergefäß; Schm. II, 320. „Pfui aus mit dem Küpfferling, der Schwaben willkomm!“ Fischart, Gargantua, Scheible, p. 176.[126] Ofenhafen; Schm. II, 171.[127] Das german. Museum hat schon längst auf diesen, die Kulturgeschichte tief berührenden Gegenstand aufmerksam gemacht. Der Aufsatz über die kriegswissenschaftlichen Werke des 15. und 16. Jahrh. (Anzeiger 1857, Sp. 401) hat auf die Bedeutung der handschriftlichen Literatur über diesen Zweig hingewiesen, die an Brauchbarkeit theilweise den späteren Drucken voransteht. Eine fernere Anregung gab v. Retberg’s Mittheilung über den Münchener Codex Germ. 600. Die Zeughausregister und sonstige urkundliche Mittheilungen liefern mancherlei werthvolle Beiträge. Es würde allerdings Sache der militärischen Blätter sein, auf diesem Gebiete, das ja ebensoviel militärisches als kulturgeschichtliches Interesse hat, etwas mehr zu thun, und in Verbindung mit der Kriegsgeschichte den Einfluß festzustellen, den die Veränderung der Waffen jeweils auf Taktik und Befestigungskunst ausgeübt hat. Die geringe Aufmerksamkeit, welche die militärische Literatur dem Gegenstand widmet, hat wol neben der großen Aufmerksamkeit, welche die jetzige Umgestaltung des Waffenwesens in Anspruch nimmt, ihren Grund darin, daß das Material in Deutschland sehr zersplittert ist und daß noch immer das an’s Licht gezogene nicht ausreicht. Wir können nicht umhin, bei dieser Gelegenheit Herrn Major Toll und in Bezug auf Befestigungskunst Herrn Oberst v. Cohausen unsere Anerkennung auszusprechen. Auch die Herausgeber der deutschen Städtechroniken haben in dankenswerther Weise diesem Gegenstand ihre Aufmerksamkeit zugewendet. Die historischen Vereine finden wol leicht Gelegenheit, der Wissenschaft durch Veröffentlichung von Waffen und der darüber vorhandenen Urkunden gute Dienste zu leisten. Der „Anzeiger“ ist zur Aufnahme diesbezüglicher Artikel gerne geneigt.[128] Es ist freilich sehr bedenklich, nach ähnlichen Manuscripten direkte Schlüsse auf die Größe der einzelnen Objekte zu machen. So ist allerdings ein Theil der Geschütze im fraglichen Münchener Codex als Steinbüchsen zu betrachten und daher größeres Kaliber anzunehmen. Die Fig. 17 b, auf die wir sofort zurückzukommen haben, zeigt einen Thurm, der so klein gegen das Geschütz sich herausstellt, daß man eben so leicht annehmen kann, daß das Geschütz, der Figur gegenüber, zu klein gezeichnet sei. Daß die Geschosse steinerne sind, geht aus dem Text hervor. Doch ist eine große Steinbüchse, wie sie in Deutschland seit 1380 vorkommen, nicht dabei.[129] Eine Figur des Manuscriptes hat eine eigentliche Handröhre, die an den sofort zu besprechenden Schießprügel erinnert.[130] Von dem Ursprung und den ersten Fortschritten des heutigen Geschützwesen durch den Ritter J. B. Venturi etc., übersetzt von F. A. Rödlich. Berlin, 1822.[131] Die Figur zeigt, daß diese Waffen, wie schon aus ihrer Form hervorgeht, nicht an die Wange angelegt wurden, sondern daß der Schütze sie in der linken Hand vor sich hielt. Aehnlich ist auch die Handfeuerwaffe im Münchener Codex germ. 600 fol. in der Form; auch sie hält der Schütze dort schräg in der Hand vor sich.[132] Die Metzger-Innung war in dem großen Aufruhr v. J. 1349, in welchem die Handwerke den alten Rath aus der Stadt verjagt hatten, demselben treu geblieben; zur Anerkennung hiefür erhielt sie, nachdem der Aufstand unterdrückt worden, von Kaiser Karl IV. die Erlaubniß, zu jeder Fastnachtzeit einen öffentlichen Maskenzug und Tanz zu halten. Aus gleicher Ursache hatten auch die Messerer die Erlaubniß zu einem Tanz erhalten.[133] Dorf mit Pfarrkuratie, ungefähr eine Stunde von Wertheim, auf rechter Mainseite. Der Ort wird 1146 zuerst erwähnt (Ussermann, S. 380) und besaß bereits damals eine Capelle. S. über denselben auch Reg. Bav. vol. X, 322. Aschbach, Gr. v. Wertheim I, 289. Reininger im Arch. d. hist. Vereins zu Würzburg, Bnd. XVIII, 93 u. A.[134] Gippe = Juppe, Joppe, Jacke, Ueberkleid mit Aermeln; ital. giubba, frnz. jupe. Schmeller II, 270.[135] Vestis utriusque fili. Vergl. Beiderwand und Dirdendei. Haltaus, Wbch. zur Clara Hätzlerin. S. auch Grimm’s Wbch. unter Beiderwand u. Dirdendei. Beidermasz (beidermäszig) fehlt bei Grimm. Vilmar, hess. Idiot. 29: Beiderwand, Beidermann, Gewand, Zeug, halb aus Linnen, halb aus Wolle.[136] Ein Trockenmaß, namentlich für Getreide. Vgl. ahd. sâtil, mhd. sât, Grimm, Gramm. III, 459. Graff, VI, 166. Benecke-Müller II, II. Sotel, Sodel nennt man in unserer Gegend auch die gewöhnlich durch Reiser abgesteckten und bezeichneten Abtheilungen eines zu besäenden Grundstücks, — also eine Art Flächenmaß, wahrscheinlich so viel, als man mit einem Sodel Samens besäen kann. Nach der Anzahl der Sodel wird die Größe eines Ackers bestimmt. Vilmar, hess. Idiot. 338. Vgl. Sümmern, Metze etc.[137] S. Grimm Wbch. II, 1668, 5.[138] hahela, hahla, hala in ahd. Glossen für cramaculus; mhd. hâhel, Kesselhaken; in Hessen: Helen, Hoelen, Hangehohlen, am Niederrhein: Haellen u. s. w. Benecke-Müller I, 160. Schmeller II, 166. Zeitschrift f. d. d. Mundarten III, 556, 66. V, 446. Vgl. auch Simplicissimus I, c. 8. In einer niederrheinischen Urkunde von 1663, Immission in den Domhof zu Eschweiler betr. Annalen des hist. Ver. f. d. Niederrhein, XVII, 261, begegnet der Ausdruck Hall in einem für die Symbolik des Rechts interessanten Zusammenhang: „Welchemnach Mehrwolgter Hr. von Hezingen vnd Herr zue Borgaw sich zum gten halben Thumbshoffs woenplatz begeben, in praesens hierunten specifirten angeweszenen Scheffen vblichen brauch nach observatis solemnibus den Hall geschürtz, vorn fewr sitzend daszelb gestochet, widderumb ausgegoszen, die Thewr zum drittenmahll vff vnnd zuegeschloszen, im garten von den baumen Zweich abgebrochen, grasz vffgenohmen“ u. s. w. Vgl. Grimm, Rechtsalterth. 194. 195. Vilmar, a. a. O. 143: Hahle.[139] In der Stadt-, späteren Collegiatkirche befand sich ein Altar der h. Katharina, fundiert 1361 durch Johannes, Pfarrer zu Gamburg.[140] Marienbildchen.[141] In einem Häuserverzeichniß aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts findet sich noch, als im Brückenviertel gelegen, das „Beckhinen oder armen haus“ aufgeführt. Eine Begine Kunigunde Niederländerin macht im Jahre 1304 eine Schenkung an das Kloster Bronnbach. Unter den Zeugen befindet sich eine Alheidis Beggina dcta Windenmannin. Beide dürften der Wertheimer Beguinage angehört haben.[142] Zwischen Haus Campe beim Dorfe Steinbild und Meppen zieht sich am rechten Ufer der Ems ein Hügelzug hin, welcher es außer Hengstberg auch noch zu anderen besonderen Namen, wie Ossenberg, Kellerberg, Galgenberg und Flüteberg gebracht hat und jetzt durch die hannover’sche Westbahn durchschnitten wird. Diese Sandhügel oder Dünen, welche das Werk der Ems sein mögen, sind jedoch schon vor der christlichen Zeit bewohnt gewesen, wofür die vielen Todtenhügel, welche man auf ihren Rücken erblickt, den untrüglichsten Beweis liefern. Um nun auf diesen breiten Sandstreifen, welcher zwischen dem Bourtagner Moor und der Tinner Dose liegt, zu gelangen, mußte Germanicus, welcher am linken Ufer gelandet war und bei Amisia (Emden) die Flotte zurückgelassen hatte, seine Truppen, die sich mühsam genug durch das Bourtagner Moor durchgearbeitet haben mochten (das Vorrücken durch die ostfriesischen Moorgegenden am rechten Ufer mochte noch schwieriger sein und Germanicus deshalb den Weg am linken Ufer vorgezogen haben, obgleich auch das Bourtagner Moor auf einer Landkarte von Joannes Janssonius (Amsterdam 1660) als „desertum ob paludes et aquas inaccessum“ und „loca paludosa et inaccessa“ bezeichnet wird) in der Nähe von Lathen über die Ems setzen (dextras in terras iturum), wo dann der Brückenbau mehrere Tage in Anspruch nahm. Es ist nicht klar, warum Germanicus seine Soldaten nicht gleich bis an diese Stelle durch Schiffe heraufbringen ließ; denn die Ems ist zu allen Zeiten bis nach Haren, noch oberhalb Lathen gelegen, hin schiffbar gewesen, wie denn dieser Ort noch heute Hauptort der Emsschiffer, der sogenannten Püntker ist, und Düthe, wenn es wirklich das auf den Karten des Ptolemäus genannte Tuderion, eine alte Schiffsstation an der Ems, ist, liegt nicht weit vom nördlichen Abhange der oben beschriebenen Hügelreihe. Darin liegt demnach die Erklärung des Tadels, welchen Tacitus Ann. II, 8 mit den Worten ausspricht: in eo erratum est, quod non subvexit „und darin wurde gefehlt, dass er nicht weiter hinauffuhr“. Tacitus meint also, daß Germanicus, wenn er weiter hinaufgefahren, bessere Landwege gehabt haben würde, die Soldaten sofort am rechten Ufer hätte aussetzen und dadurch die Mühe und Zeit mit dem Brückenbau sparen können.[143] Siehe Lodtmann, Monumenta Osnabrugensia pag. 34:

„Quidam ex amicis meis (Möser), qui eorum vidit plurimos, me docuit, numerari inter illos numos Antonii Aug. argenteos, qui exhibeant signa legionum II. III. IIII. V. VI. VII. VIII. VIIII. X. XIII. XV. XVI. XVII. XX., tum numos M. Scauri, Aedilis Curulis, Valerii Acilii, Paulli Aemilii, C. Pisonis L. F. Frugi, Metelli Pii, Antonii et Augusti Triumvir. R. P. C. nec non Augusti aureum cum inscriptione Signis Receptis, de signis, quae Parthi ceperant, intelligendum. Numi hi, quorum singuli quater, quinquies, nonnulli sexies et septies reperti, omnesque anno, quo Romani cum Germanis ad Dümmeram manus conseruerunt, anteriores, non aliunde huc translati sunt, sed ex praelio aut in ipso, ubi reperiuntur, loco aut in vicina habito supersunt“.

Auch neuerdings noch ist eine Goldmünze auf dem Gute Barenau aus dem Jahre 2 nach Christo gefunden, ebenso vor mehreren Jahren ähnliche Goldmünzen des Kaisers Augustus. (Handschriftliche Mittheilung des Cultusministers Bar.)

[144] Will, Nürnbergische Münz-Belustigungen. Altdorf, 1768. 4. Band I. S. 385 und Tafel 49.[145] Skizzen zur Kunstgeschichte der modernen Medaillen-Arbeit von Heinrich Bolzenthal. Berlin, 1840. 8. S. 195 u. Tafel 31.[146] Wird bestätigt. Die Redaktion.[147] S. Anzeiger 1868, Nr. 7.[148] S. Lisch, Urkunden u. Forschungen z. Gesch. des Geschlechts Behr, S. 52 fl. I u. Sgl. Taf. II, Fig. 6.[149] Den Hirsch, wahrscheinlich als Symbol der von jeher in Deutschland hochgehaltenen Hohen Jagd, treffen wir auf verschiedenen mittelalterlichen Dynasten-Siegeln II, A u. B. als reines Siegelbild, ohne alle heraldische Bedeutung und Zugabe, z. B. auf dem Siegel II, B Otto’s von Lobdeburg von 1186 und dem Siegel II, B des Grafen Ludwig von Oettingen um 1224. Auch der Keuler (in einem Schilde) auf dem Siegel II, B des Grafen Hermann von Cilly von 1427 möchte dieselbe Bedeutung haben.[150] Mein gelehrter Freund Lisch sagt hierüber (a. a. O., S. 57):

„Diese Abweichungen gehören nun zu den größten sphragistischen Merkwürdigkeiten in den Ostseeländern und dürften hier kaum ein ähnliches Beispiel finden. Daß die Behr mit den Spitzen im Schilde zu den Vorfahren und Stammhaltern der noch jetzt blühenden rügen’schen Behr gehören, kann keinem Zweifel unterworfen sein, eben so wenig, als daß die Behr, welche eine Zeit lang drei Schwanenhälse im Schilde führen, die Vorfahren der gützkow’schen Behr sind.“

[151] S. Lisch a. a. O., Fig 7.[152] S. Lisch a. a. O., Fig. 8.[153] Nr. 1764 der Siegelsammlung des kgl. Staatsarchivs zu Brüssel.[154] Nr. 1763 der Brüsseler Siegelsammlung.[155] S. O. T. v. Hefner, Handb. d. theoret. u. prakt. Heraldik, S. 81 u. Taf. XV, Fig. 422, und Siebmacher IV, 176 u. V, 42 u. 241.[156] In Nr. 7 des Anzeigers Sp. 230,Z. 15 v. u. lies destinant,Z. 9 v. u. consonat u. Sp. 231, Z. 22:Mundum.[157] So verbessert für mit Herr Dr. Martin, dem ich auch einige andere Rathschläge verdanke.[158] Vgl. Gräser, römisch-katholische Liturgie (Halle, 1829), Bd. I, S. 54. Eine große Anzahl solcher Meßbücher haben Hain (Repertorium bibliographicum, Vol. II, pag. 423–33) und Brunet (Manuel du libraire, Paris 1862, Bd. III, Sp. 1758–75) verzeichnet. Beide kennen jedoch das vorliegende nicht.[159] Doch gab es auch in Preußen um das Jahr 1300 mehrere (fünf) verschiedene Meßbücher. Vergl. Krüger, über den kirchlichen Ritus in Preußen während der Herrschaft des deutschen Ordens, in der Zeitschrift für Geschichte Ermland’s, Bd. III, S. 694 ff.[160] Die Nachrichten über die Danziger Exemplare verdanke ich gütiger Mittheilung des Herrn Predigers A. Bertling, diejenigen aus Königsberg Herrn Dr. R. Reicke und die aus Thorn Herrn Gymnasiallehrer M. Curtze.[161] Vergl. Altpreuß. Monatsschrift Bd. I, S. 752.[162] Vergl. M. Curtze in der Altpreuß. Monatsschrift, Bd. V, S. 152, Nr. 86.[163] Georg Stöchs oder Stuchs in Nürnberg arbeitete 1484–1515 und druckte besonders Missalien, Breviarien und Psalterien. Ueber ihn: Falkenstein, Gesch. der Buchdruckerkunst (Leipz., 1840), S. 164 und Hain, Nr. 3807, 3938, 11,272 und 11,421.[164] Ueber die Verbindung Nürnbergs mit dem Ordenslande Preußen siehe Joh. Voigt im IV. Bd. von Ferd. Schmidt’s Deutscher National-Bibliothek (Berlin).[165] Die von T. O. Weigel und Zesterman (Anfänge der Druckerkunst, Bd. I, S. 21–22) angegebenen Merkmale genügen nicht, um dieses mit Sicherheit entscheiden zu können.[166] Eine ganz ähnliche Composition, die aber sehr roh ausgeführt ist, befindet sich auf einem alten Kupferstich im kgl. Kupferstich-Cabinet zu München. Brulliot hat sie in Heft II seiner Copies photographiques (München, 1855) publiciert.[167] Vgl. Piper, Evangelischer Kalender 1861, S. 25–26.[168] Der Photograph Ballerstädt in Danzig hat eine photographische Copie dieses Blattes, wenig kleiner als das Original, gefertigt.[169] Meusel ’s historisch-litterarisch-bibliographisches Magazin (Chemnitz, 1792), S. 106.[170] Hirsch, St. Marien, Bd. I, S. 213.[171] S. Jörg, Deutschland in der Revolutionsperiode von 1522–1526, S. 657 ff.[172] Wie wenig ernstlich dieser Widerruf gemeint war, zeigt der Umstand, daß sich zwei Jahre später im Amte Bayersdorf abermals eine aus 50 Mitgliedern bestehende Bande von „Träumern und Schwärmern“ — also wurden die Wiedertäufer genannt — gebildet hat. Der Markgraf ließ einige derselben hinrichten. Die andern wurden auf den Pranger gestellt, mit Ruthen ausgehauen und des Landes verwiesen.[173] Szalay László, Magyarország története (Geschichte von Ungarn), III, 3–5.[174] Franz Palacky, Geschichte von Böhmen, III, 3, 294–300.[175] Gróf Teleki József, Hunyadiak kora Magyarországban (die Zeit der Hunyadi in Ungarn), I, 63–68, 87–91.[176] Franz Palacky, Geschichte von Böhmen, III, 3, 251–252.[177] Bibliothek des literarischen Vereins zu Stuttgart, Bd. 63, S. 264.[178] Das Siegeskreuz der griechischen Kaiser.[179] Vgl. Bock, der Domschatz zu Gran im III. Bande des Jahrbuchs der k. k. Centralkommission für Baudenkmale.[180] Die Leibärzte wurden von den Markgrafen immer nur auf eine bestimmte Anzahl Jahre aufgenommen; sie hatten den Rang der fürstlichen Räthe; ihre Bestallungsdecrete besagen jedesmal, sie seien als Leibärzte aufgenommen und als Räthe. Sie durften sich ohne besondere Vergünstigung vom fürstlichen Hofe nicht entfernen und Niemand behandeln, namentlich keinen Pestkranken oder andere ansteckende Krankheiten. Sie erhielten eine jährliche Geldbesoldung von 100 bis 130 fl., freie Verpflegung am Hof und in der Regel zwei Pferde zu ihrer Verfügung. Beiden Theilen stand es frei, den Dienst halbjährig zu künden. Im Jahre 1458 wurde Meister Nikolaus Horn, 1476 Meister Jorg Bramberger und 1484 Meister Stephan Schütz als markgräflicher Leibarzt aufgenommen.[181] Die alte Heilkunde schrieb bekanntlich manchen Edelsteinen große Heilkraft zu.[182] Peschiera (?).[183] Städtchen zwischen Lodi und Pavia.[184] Es ist anzunehmen, daß die Kürisser oder Raisigen, sowie die andern Reiter, je eine Anzahl berittene Knechte mit sich führten.[185] Mehrere 1000 Schweizer standen in französischen Diensten.[186] Ergänze „beschaffen“ oder „zugangen“.[187] Morian und Conpian, Flecken oder Schlösser in der Nähe von Lodi und Pavia.[188] innen.[189] espionnage (?).[190] verschanzt.[191] Italiänern (?).[192] Marx Sittich von Hohenems.[193] Schloß.[194] Es fehlte nicht viel, die Deutschen wären geschlagen worden; aber der König setzte so heftig in sie, daß er zuletzt zwischen den Feind und sein eigenes Geschütz gerieth, das nunmehr sein Feuer einstellen mußte. Die Deutschen sammelten sich schnell und rückten mit vereinten Kräften den Franzosen entgegen.[195] in der Flanke.[196] Keine Lähmung, so daß das Pferd noch kampffähig war.[197] Widerstand.[198] Gascogner.[199] Zu verhindern, daß sie den Kaiserlichen zu Hilfe kommen.[200] ohne.[201] sich.[202] das glôch schôn betzalt, d. i. das Gelage, die Zeche schön bezahlt, hier = umgekommen; vgl. Schmeller II, 427.[203] Navarra.[204] An anderen Stellen heißt er Pollitzo.[205] Siehe unten, wo blos von 3500 die Rede ist.[206] Heißt an anderen Stellen Lestü oder Lesü.[207] Wird in gleichzeitigen Listen der Gefangenen Herr von Denga genannt.[208] An andern Stellen findet sich der Zusatz „Hertzog von Sifordt, künig.“[209] Sonst Tromoli genannt.[210] Wird auch Buschy genannt.[211] Admiral.[212] „graf Galiatz Viscundt der den kaiser Maximilian vor Mailandt verratten wollt haben“, wie er in einer andern Liste ganz richtig bezeichnet wird.[213] Siehe oben.[214] Rüthlein.[215] Eid mit aufgehobenen Fingern.[216] d. h. nicht mehr zuziehen.[217] Schwere Reiterei.[218] Leichte Reiterei.[219] In der vorigen Nummer des Anzeigers ist die Zählung aus Versehen mit 3838 statt mit 3839 geschlossen worden.[220] Nunmehr durch die Güte des Verf. dieses Artikels dem german. Museum überwiesen. Nach Vergleich mit einer Anzahl von Thongefäßen, die nicht heidnischen Ursprungs sind, sondern der Periode vom 9–15. Jahrhundert angehören, sind diese Gefäße mittelalterlich. Auch dürfte es sich vielleicht nicht um ein Todtenfeld, sondern um eine Töpferwerkstätte handeln.

Anm. d. Red.