[79] Raffray, Matteucci, Girard, Russ, Vigoni u.a.

[80] Man ersieht hieraus, wie wenig frei man in Abessinien ist. Um den gemeinen Mann kümmert sich kein Mensch; der einigermassen Bekannte, Vornehme oder Reiche ist dagegen in allen seinen Bewegungen beaufsichtigt und muss zu grössern Reisen oder Unternehmungen immer eine besondere Erlaubniss erhalten.

[81] Lidj bedeutet eine Persönlichkeit vom hohen Adel.

[82] Die abessinischen Priester tragen hohe weisse Turbane.

[83] Eine Amole ist ein Salzstück, welches in der östlichen Tiefebene gebrochen und geschnitten wird und, mit Bast umwickelt, 750 gr wiegt.

[84] Glasflaschen mit engem Hals.

[85] Italienische Schama wurden in Adua nicht verkauft.

[86] Margef sind ähnliche grosse Tücher wie die Schama.

[87] Bei den slawischen und orientalischen Völkern heissen so die Deutschen, weil sie so wenig redselig sind.

[88] Bruce, VI, 641 (ich besitze nur die französische Uebersetzung), findet es merkwürdig, dass die von Cosmas Indopleustes in Abessinien aufgefundene Inschrift enthielt: dass Ptolemäus Euergetes bei Anführung seiner Eroberungen in Aethiopien sagt, er habe den Siris überschritten und sei ins Königreich Semien gekommen, ein Land, welches wegen seiner Kälte und des dort liegenden hohen Schnees unerträglich sei. Er sagt sodann: „Keineswegs möchte ich hierbei gesagt haben, dass es niemals in Abessinien geschneit habe.“