Hanna:

Und ich wünschte, ich wäre weit fort von hier!

Schilling

(in heißer Umarmung):

Bleib! Bleib! Verzeih mir, geliebte Hanna!


[Dritter Akt]

Zwischen zwei Sandhügeln zieht sich ein breiter Feldweg nach dem Hintergrunde zu, zwischen anderen Hügeln, gegen das Meer hin verschwindend. In dem Winkel, den die ferneren Hügel bilden, steht die See als tiefblaue Wand. Darüber das hellere Blau des wolkenlosen Himmels. Rechts vom Wege, im Vordergrund, liegt ein wenig höher hinauf ein Kirchhof; ein Teil seiner niedrigen Umfassungsmauer ist sichtbar, über die Mauer ragt ein altes Kruzifix. Ziemlich weit vorn steht, in die Mauer eingebaut, die kleine alte, mit Schindeln bedeckte Leichenhalle. Außer einem zerzausten Hollunderstrauch an der oberen Ecke, außerhalb der Mauer, zeigt sich keine Vegetation. Nahe bei diesem Hollunderstrauch ist aus vier Pfählen und einem Brett vor Jahren eine Bank errichtet worden, die stark verwittert, noch steht. Links vom Wege liegt ein imposantes, aber stark verfallenes Mauerwerk, Reste eines alten Klosters. Das besterhaltene Stück ist ein Torbogen aus braun-rötlichen Ziegelsteinen. Einige sehr alte Pappeln und Eschen erheben sich dahinter. Etwas romantisch Düsteres liegt über diesem Gebiet.