Hoffmann beschwichtigend. Ach, Mama! thu mir doch den Gefallen ....
Frau Krause. Neee! groade — iich sah doas nich ein — a su ane Goans wie die iis ... do hiert olle Gerechtigkeit uff ... su ane Titte!
Hoffmann. Mama, ich muß Dich aber wirklich doch jetzt bitten, Dich ...
Frau Krause immer wüthender. Stats doaß doas Froovulk ei der Wertschoft woas oagreft ... bewoare ne! Doa zeucht se an Flunsch biis hinger beede Leffel. — Oaber da Schillerich, oaber a Gethemoan, a sune tummn Scheißkarle, die de nischt kinn’n als lieja: vu dan’e läßt sie sich a Kupp verdrehn. Urnar zum Kränke krieja iis doas. Schweigt bebend vor Wuth.
Hoffmann begütigend. Nun — sie wird ja nun wieder .... es war ja vielleicht — nicht ganz recht ... es ... Giebt Helenen, die in Erregung abseits getreten ist, einen Wink, auf den hin sich das Mädchen, die Thränen gewaltsam zurückhaltend, wieder auf seinen Platz begiebt.
Hoffmann das nunmehr eingetretene peinliche Schweigen unterbrechend zu Loth. Ja .. von was sprachen wir doch? ... Richtig! — vom biederen Alkohol. Er hebt sein Glas. Nun, Mama: Frieden! — Komm, stoßen wir an, — seien wir friedlich, — machen wir dem Alkohol Ehre, indem wir friedlich sind. Frau Krause, wenn auch etwas widerwillig, stößt doch mit ihm an. Hoffmann, zu Helene gewendet. Was, Helene?! — Dein Glas ist leer? ... Ei der Tausend, Loth! Du hast Schule gemacht.
Helene. Ach ... nein ... ich ...
Frau Spiller. Mein gnädiges Fräulein, so etwas läßt tief ....
Hoffmann. Aber Du warst doch sonst keine von den Zimperlichen.
Helene batzig. Ich hab eben heut keine Neigung zum Trinken, einfach!