Hoffmann. Bitte, bitte, bitte seeehr um Verzeihung ... Ja, von was sprachen wir doch?

Loth. Wir sprachen davon, daß es Trinkerfamilien gäbe.

Hoffmann aufs Neue betreten. Schon recht, schon recht, aber ...

Man bemerkt zunehmenden Aerger in dem Benehmen der Frau Krause, während Herr Kahl sichtlich Mühe hat, das Lachen über etwas, das ihn innerlich furchtbar zu amüsiren scheint, zurückzuhalten. Helene beobachtet Kahl ihrerseits mit brennenden Augen und bereits mehrmals hat sie durch einen drohenden Blick Kahl davon zurückgehalten etwas auszusprechen, was ihm so zu sagen auf der Zunge liegt. Loth, ziemlich gleichmüthig, mit Schälen eines Apfels beschäftigt, bemerkt von alledem nichts.

Loth. Ihr scheint übrigens hier ziemlich damit gesegnet zu sein.

Hoffmann nahezu fassungslos. Wieso ... mit ... mit was gesegnet?

Loth. Mit Trinkern natürlicherweise.

Hoffmann. Hm! ... meinst Du? ... ach ... jaja ..., allerdings, die Bergleute .....

Loth. Nicht nur die Bergleute. Zum Beispiel hier in dem Wirthshaus, wo ich abstieg, bevor ich zu Dir kam, da saß ein Kerl so: Er stützt beide Ellenbogen auf den Tisch, nimmt den Kopf in die Hände und stiert auf die Tischplatte.

Hoffmann. Wirklich? Seine Verlegenheit hat den höchsten Grad erreicht; Frau Krause hustet, Helene starrt noch immer auf Kahl, welcher jetzt am ganzen Körper vor innerlichem Lachen bebt, sich aber doch noch so weit bändigt, nicht laut herauszuplatzen.