Helene. Ich! Denn ich hab ihn heut Morgen aus Deinem Schlafzimmer ..... Schnell ab ins Haus.

Frau Krause, taumelnd, nahe einer Ohnmacht. Frau Spiller mit Riechfläschchen zu ihr.

Frau Spiller. Gnädige Frau, gnädige Frau!

Frau Krause. Sp...illern, die Moa’d sss... sool dooblei’n.

Der Vorhang fällt schnell.

Dritter Akt.

Zeit: wenige Minuten nach dem Vorfall zwischen Helene und ihrer Stiefmutter im Hofe. Der Schauplatz ist der des ersten Vorgangs.

Dr. Schimmelpfennig sitzt, ein Recept schreibend, Schlapphut, Zwirnhandschuhe und Stock vor sich auf der Tischplatte, an dem Tisch links im Vordergrunde. Er ist von Gestalt klein und gedrungen, hat schwarzes Wollhaar und einen ziemlich starken Schnurrbart. Schwarzer Rock im Schnitt der Jägerschen Normalröcke. Die Kleidung im Ganzen solid, aber nicht elegant. Hat die Gewohnheit, fast ununterbrochen seinen Schnurrbart zu streichen oder zu drehen, um so stärker, je erregter er innerlich wird. Sein Gesichtsausdruck, wenn er mit Hoffmann redet, ist gezwungen ruhig, ein Zug von Sarkasmus liegt um seine Mundwinkel. Seine Bewegungen sind lebhaft, fest und eckig, durchaus natürlich. Hoffmann, in seidenem Schlafrock und Pantoffeln, geht umher. Der Tisch rechts im Hintergrunde ist zum Frühstück hergerichtet. Feines Porzellan. Gebäck. Rumcaraffe etc.

Hoffmann. Herr Doktor, sind Sie mit dem Aussehen meiner Frau zufrieden?

Dr. Schimmelpfennig. Sie sieht ja ganz gut aus, warum nicht.