Hoffmann. Also wirklich! ... Ach sooo! .... na jaaa! .. allerdings ... da darf ich mich weiter nicht wundern — So, so, so, hat also die Gelegenheit benützt, über seinen Wohlthäter ’n bischen herzuziehen. Man sollte immer auf dergleichen gefaßt sein, freilich!
Helene. Schwager! das ist nun geradezu gemein.
Hoffmann. Finde ich beinah auch!
Helene. Kein Sterbenswort, nicht ein Sterbenswort hat er gesagt über Dich.
Hoffmann ohne darauf einzugehen. Wenn die Sachen so liegen, dann ist es geradezu meine Pflicht, ich sage, meine Pflicht, als Verwandter, einem so unerfahrenen Mädchen gegenüber wie Du bist .....
Helene. Unerfahrenes Mädchen —? Wie Du mir vorkommst!
Hoffmann aufgebracht. Auf meine Verantwortung ist Loth hier in’s Haus gekommen. Nun mußt Du wissen: — er ist — gelinde gesprochen — ein höchst ge—fähr—licher Schwärmer, dieser Herr Loth.
Helene. Daß Du das von Herrn Loth sagst, hat für mich so etwas — Verkehrtes — etwas lächerlich Verkehrtes.
Hoffmann. Ein Schwärmer, der die Gabe hat, nicht nur Weibern, sondern auch vernünftigen Leuten die Köpfe zu verwirren.
Helene. Siehst Du: wieder so eine Verkehrtheit! Mir ist es nach den wenigen Worten, die ich mit Herrn Loth geredet habe, so wohlthuend klar im Kopfe ....