Helene. Ja, dann will ich doch lieber ....

Loth. Bitte sehr, Fräulein! .. bleiben Sie ruhig, meinetwegen wenigstens — ich merke längst, worauf er hinaus will. Ist auch durchaus nichts Gefährliches. Zu Hoffmann. Meine Verlobung, nicht wahr?

Hoffmann. Wenn Du selbst darauf kommst, ja! — Ich dachte in der That an Deine Verlobung mit Anna Faber.

Loth. Die ging auseinander — naturgemäß — als ich damals in’s Gefängniß mußte.

Hoffmann. Das war aber nicht hübsch von Deiner .....

Loth. Es war jedenfalls ehrlich von ihr! Ihr Absagebrief enthielt ihr wahres Gesicht; hätte sie mir dies Gesicht früher gezeigt, dann hätte sie sich selbst und auch mir manches ersparen können.

Hoffmann. Und seither hat Dein Herz nicht irgendwo festgehakt?

Loth. Nein.

Hoffmann. Natürlich! Nun: Büchse in’s Korn geworfen — heirathen verschworen! verschworen wie den Alkohol! Was? Uebrigens chacun à son goût.

Loth. Mein Geschmack ist es eben nicht, aber vielleicht mein Schicksal. Auch habe ich Dir, soviel ich weiß, bereits einmal gesagt, daß ich in Bezug auf das Heirathen nichts verschworen habe; was ich fürchte, ist: daß es keine Frau geben wird, die sich für mich eignet.