Helene. Ich habe alles mit angehört.
Loth. Nun — dann — wird es Sie nicht in Erstaunen setzen, wenn ich dieses Haus so ohne Sang und Klang verlasse.
Helene. N — nein! — ich begreife —! ..... Vielleicht kann’s Sie milder gegen ihn stimmen ... mein Schwager bereut immer sehr schnell. Ich hab’s oft ...
Loth. Ganz möglich —! Vielleicht gerade deshalb aber ist das, was er über mich sagte, seine wahre Meinung von mir. — Es ist sogar unbedingt seine wahre Meinung.
Helene. Glauben Sie das im Ernst?
Loth. Ja! — im Ernst! Also .... Er geht auf sie zu und giebt ihr die Hand. Leben Sie recht glücklich! Er wendet sich und steht sogleich wieder still. Ich weiß nicht ....! oder besser: — Helenen klar und ruhig ins Gesicht blickend — ich weiß, weiß erst seit ... seit diesem Augenblick, daß es mir nicht ganz leicht ist, von hier fortzugehen .... und .... ja ... und ... na ja!
Helene. Wenn ich Sie aber — recht schön bäte .... recht sehr ... noch weiter hier zu bleiben —?
Loth. Sie theilen also nicht die Meinung Ihres Schwagers?
Helene. Nein! — und das — wollte ich Ihnen unbedingt ... unbedingt noch sagen, bevor ... bevor — Sie — gingen.
Loth ergreift abermals ihre Hand. Das thut mir wirklich wohl.