Helene mit sich kämpfend. In einer sich schnell bis zur Bewußtlosigkeit steigernden Erregung. Mühsam hervorstammelnd. Auch noch mehr w—ollte ich Ihnen ... Ihnen sagen, nämlich ... näm—lich, daß — ich Sie sehr hoch—achte und — verehre — wie ich bis jetzt .... bis jetzt noch — keinen Mann ...., daß ich Ihnen — vertraue, — daß ich be—reit bin, das ..... das zu beweisen — daß ich — etwas für — Dich, Sie fühle ... Sinkt ohnmächtig in seine Arme.
Loth. Helene!
Vorhang fällt schnell.
Vierter Akt.
Wie im zweiten Akt: der Gutshof. Zeit: eine Viertelstunde nach Helenens Liebeserklärung.
Marie und Golisch, der Kuhjunge, schleppen sich mit einer hölzernen Lade die Bodentreppe herunter. Loth kommt reisefertig aus dem Hause und geht langsam und nachdenklich quer über den Hof. Bevor er in den Wirthshaussteg einbiegt, stößt er auf Hoffmann, der mit ziemlicher Eile durch den Hofeingang ihm entgegenkommt.
Hoffmann, Cylinder, Glacéhandschuhe. Sei mir nicht böse. Er verstellt Loth den Weg und faßt seine beiden Hände. Ich nehme hiermit alles zurück! ... Nenne mir eine Genugthuung! ... Ich bin zu jeder Genugthuung bereit! .... Ich bereue, bereue alles aufrichtig.
Loth. Das hilft Dir und mir wenig.
Hoffmann. Ach! — wenn Du doch ... sieh mal ....! Mehr kann man doch eigentlich nicht thun. Ich sage Dir: mein Gewissen hat mir keine Ruhe gelassen! Dicht vor Jauer bin ich umgekehrt, .... daran solltest Du doch schon erkennen, daß es mir Ernst ist. — Wo wolltest Du hin ....?
Loth. In’s Wirthshaus — einstweilen.