Frau Spiller. Seh’n Sie, nun jeht er dem gnädigen Freilein nach — m —. Aa... ach, zuu leid thut es einem.
Kahl. Na wart’! Ab.
Frau Spiller geht nach der Hausthüre. Als sie an Loth vorbeikommt, macht sie eine tiefe Verbeugung. Ab in das Haus.
Loth langsam durch den Thorweg ab. Die Kutschenfrau, eine magere, abgehärmte und ausgehungerte Frauensperson, kommt zwischen Stallgebäude und Wohnhaus hervor. Sie trägt einen großen Topf unter ihrer Schürze versteckt und schleicht damit, sich überall ängstlich umblickend, nach dem Kuhstall. Ab in die Kuhstallthür. Die beiden Mägde, jede eine Schubkarre, hoch mit Klee beladen, vor sich herstoßend, kommen durch den Thorweg herein. Beibst, die Sense über der Schulter, die kurze Pfeife im Munde, folgt ihnen nach. Liese hat ihre Schubkarre vor die linke, Auguste vor die rechte Stallthür gefahren, und beide Mädchen beginnen große Arme voll Klee in den Stall hinein zu schaffen.
Liese leer aus dem Stalle herauskommend. Du, Guste! de Marie iis furt.
Auguste. Joa wull doch?!
Liese. Gih nei! freu’ die Kutscha-Franzen, se milkt er an Truppen Milch ei.
Beibst hängt seine Sense an der Wand auf. Na! doa lußt ok de Spillern nee ernt derzune kumma.
Auguste. Oh jechtich! nee ok nee! bei Leibe nich!
Liese. A su a oarm Weib miit achta.