[61] Auch dieser Plan liegt dem Originale nicht bei.

[62] Im Jahre 1824.

[63] Der Kronprinz.

[64] Die beiden Hallenser Theologie-Professoren Wegscheider und Gesenius waren die gefeierten Wortführer des protestantischen Rationalismus; der Berliner Theologieprofessor E. W. Hengstenberg ließ in seiner Evangelischen Kirchenzeitung im Januar 1830 (Nr. 5/6) einen anonymen, in Wahrheit aber von dem Berliner Geistlichen Otto v. Gerlach auf Grund „gut nachgeschriebener Kolleghefte und mündlicher Erzählungen der Zuhörer“ verfaßten Artikel: Der Rationalismus auf der Universität Halle erscheinen, in dem in beweglichen Worten auf die „Wunden hingewiesen ward, die der Unglaube diesen durch die Reformation so reichlich gesegneten Ländern geschlagen hat und zu schlagen fortfährt“. Friedrich Wilhelm III. ließ eine Untersuchung gegen die beiden Hallenser Professoren einleiten, die aber schließlich im Sande verlief.

[65] Wegscheiders Institutiones theologiae christianae dogmaticae erschienen erstmalig bereits 1815.

[66] Leopold v. Gerlach (1790/1861) war seit 1826 der persönliche Adjutant des Prinzen Wilhelm und seitdem auf das engste mit ihm verbunden.

[67] Loo ist das Sommerschloß des niederländischen Königspaares.

[68] Der König der Niederlande.

[69] Als im Sommer 1832 der Plan einer Zusammenkunft der Herrscher von Preußen, Rußland und Österreich daran scheiterte, daß in dem dafür in Aussicht genommenen Teplitz die Cholera ausgebrochen war, schrieb Prinz Wilhelm aus Alexandria am 12./24. Juli 1832 an seinen Vater: Darf ich mein Gefühl aussprechen, so stimmt es ganz mit dem des Kaisers (d. h. mit dem Bedauern über das Scheitern des Planes) zusammen. Denn diese Zusammenkunft war es, welche mein erster Gedanke nach der Revolution war. Jetzt, wo ohne solche Zusammenkunft man freilich eins geworden ist, die Verhältnisse in Frankreich aber täglich besorglicher werden, die bisherige Ruhe doch auch mit Opfern erkauft ist, die eine inhaltschwere Consequenz in sich schließen, da erscheint mir gerade der jetzige Moment so sehr geeignet und wichtig zur Zusammenkunft, um sich über die Dauer dieses precairen Zustandes Europas zu beraten. Denn wenn Fürst Taillerand auf die Frage, wie dieser Zustand sich lösen werde, geantwortet haben soll: ça finira par un hazard, so frage ich immer: mais à quand ce hazard?, und in diesem quand liegt der Ruin fast aller großen Staaten.

[70] D. h. russischen.