"Wollte nur wissen ob Sie es waren, der die Indianerfrau geschickt hatte."
"Welche Indianerfrau? Oh jetzt versteh ich, jaah. Die also hat euch rausgeholt. Nein, ich hatte nichts damit zu tun. Ich hatte euch erst gesehen, als ihr schon auf der Strasse wart. Nein—aber ich sah sie mit jenem Narbengesicht reden. Vielleicht habt ihr den auch gesehen im Saloon."
"Also der wars. Dachte, er wäre ein anständiger Mensch. Wo waren Sie denn—Entschuldigung—wo warst du denn im Saloon."
"Oh ich bin erst vor einer Stunde in die Stadt gekommen. Mir wurde alles nur erzählt".
"Willst du uns immer noch begleiten, Stuart? Wir können dich zwar dafür nicht bezahlen, abes es wäre gut wenn uns jemand den Weg zeigte."
"Oh ich würde auch nichts nehmen, Madam. Wie können Sie nur so etwas denken. Aber ich begleite sie gern. Gibt mir auch ein Bisschen Gesellschaft."
"Sind Sie denn Alleinstehend?" Ich hoffte, er würde sagen, dass er Frau und Kinder hat, das hätte die Situation einfacher gemacht.
"Ich bin Witwer, Madam. Meine vier Kinder sind aufgewachsen. Ich bin zosusagen ganz mutterseelenallein. Aber zum Praktischen : Habt ihr Pferde."
"Sie sind noch im Saloon. Werde sie morgen holen."
"Ja, die Dinge werden sich hoffentlich beruhigt haben bis dann. Ich lade
Sie ein, im Saloon am andern Ende der Stadt zu übernachten—auf meine
Rechnung."