"Schon gut Jack. Trotzdem hätte ich gedacht, dass dir das Wohl der
Familie vielleicht ein Bisschen Sorge machen würde."

"Ich muss mich stärken, falls etwas mit diesem Billy passieren sollte.", entschuldigte sich Jack. Die Stimmung schien gespannt. Sie schienen alle etwas genervt. Kein Wunder auch, dieser Billy Kane war nicht zu unterschätzen, auf jeden Fall nicht, wo es Böses und Lasterhaftes auszudenken gab.

"Mom, glaubst du, wir haben diesen Billy zu fürchten, mit Stuart hier?", fragte Sara. Das war eine geladene Frage. Julia könnte mit der Antwort verraten, ob sie Stuart vertraute. Nun wusste ich endlich auch den Namen dieses Mannes. So Stuart also—der Name gefiel mir.

"Es sind vier gegen einen", erwiderte Julia klug. "Glaubst du den vier gewachsen zu sein?" wendete sie sich dann an Stuart.

"Mich zählt wohl niemand", brummte Jack.

"Jack, du bist noch jung. Du kannst zwar schiessen, aber du hast nie gelernt zu Ziehen. Verstehst du", sagte Julia in freundlichem Ton.

"Mam, ich muss lernen, ich muss lernen. Wie kann ich dich sonst beschützen. Von wem kann ich es nur lernen?"

"Jack du hast noch Zeit. Die Gelegenheit wird sich schon bieten.
Vielleicht kann Stuart dich lehren."

"Ja, Jack beeil dich nur, sonst gehts dir wie mir. Ich hab's immer für unwichtig gehalten, schiessen zu lernen. Bin lieber Fischen gegangen. Von mir kannst du wenig lernen, Jack. Ich vertrau mehr auf mein Glück. Bis jetzt hab ich ja immer überlebt. Ist auch wichtig die richtigen Leute zu kennen. Mit genug Geld kann man sich immer den nötigen Schutz kaufen."

"Was nützt jetzt Geld", sagte Julia verzweifelt. Ich hatte meine Antwort, sie traute also Stuart nicht. Dann konnte sie ihn auch nicht lieben. Ich war jedoch zu früh selbstsicher, denn sie fügte hinzu: "Entschuldigung, Stuart, ich weiss dass nicht jeder ein Coltswinger sein kann. Wäre auch nicht so wichtig, wären wir nicht gerade in dieser Situation."