Der Schirm war ihrer Hand entsunken. Sie sah jetzt geradeaus in die flammende Sonne.

Da griff er nach ihren Händen, umkrampfte diese kühlen, kleinen Hände mit seinen glühend heißen Fingern und flehte: „Ist es wahr?“

„Ja,“ sagte sie tonlos.

„Monika, — — und wenn diese Scheidung vollzogen ist, dann darf ich hoffen, daß Sie meine Frau werden? Ich will ja Ihr Sklave sein, Monika, ich will Ihnen jeden Willen tun, Ihnen jeden Wunsch erfüllen... Alles! Sie wissen, wie ich Sie ver stehe, wie ich jede Regung in Ihnen verstehe und liebe! In Ihrer prachtvollen Ursprünglichkeit sollen Sie bleiben, kein Atom Ihres Selbst will ich anders haben, als es ist. Unser Leben wird ein Rausch sein von Glanz und Leidenschaft!“

Er preßte seine fiebernden Lippen auf ihre Hand.

„Ihre Antwort, Monika...“

„Nicht jetzt,“ sagte sie schwer atmend, „lassen Sie mir Zeit.“

„Wann?“

„Ich weiß nicht...“

„Wann?“ flehte er.