„Ein paar Tage nur...“
Dann gingen sie langsam den Weg zurück, den sie gekommen.
Monika hielt den Blick tief gesenkt, nicht ein einzigesmal sah sie auf. In seinen Augen aber war ein Schein von Siegessicherheit.
Kurz bevor sie am Hotel ankamen, sagte er:
„Ich werde heute und morgen wegfahren. Ich will Sie nicht stören, nicht beunruhigen in dieser Zeit der Ueberlegung... aber übermorgen früh hole ich mir meine Antwort.“
Monika schritt dahin wie im Traum. Der Lift fuhr sie in ihre Etage hinauf, die Tür ihres Zimmers schloß sich hinter ihr. Ihr erster Gedanke war: Dunkel, die Vorhänge herunter.
Dann, als sei es ihr immer noch zu hell, warf sie sich übers Bett und wühlte den Kopf in die Kissen. Dunkel... Dunkel und Schweigen...
Aber es ward nicht dunkel vor ihren Augen. In unabsehbarer goldener und strotzender Fülle sah sie alle Herrlichkeiten dieser Welt!
Die alle würde dieser Mann ihr geben, alles Schönste, wonach sie je Begehren getragen, alles Schönste, was Natur und Kunst hervorgebracht: edle Steine und schillernde Stoffe, kostbare Bücher und Marmorbildsäulen, Pferde und Automobile und Jachten, Gärten und Paläste...
Das alles würde er ihr geben in seiner heißen Liebe, die so leidenschaftlich war, wie sie es immer ersehnt. Ganz einhüllen würde er sie in diese flammende Leidenschaft. Seine Liebe würde sklavisch zu ihren Füßen knien und darauf harren, ihr jeden Wunsch erfüllen zu dürfen.