„Vadder!“ rief Störtebeker, „he stünn boben uppen Diek un lach un wink. As ik to rupleep, wür he batz weg.“

Da zog sie ihn jäh an sich, daß er sich nicht wehren konnte, und jammerte: „Vadder is bleben, Klaus, du hest keen Vadder mihr, mien Jung!“

Er schüttelte den Kopf. „Dat is ne wohr, Mudder,“ sagte er bestimmt, „dat hest du dräumt. Vadder kann ne blieben und blifft ne, dat hett he sülben to mi seggt. Vadder kummt jümmer wedder!“

Sie weinte nur noch heftiger.

„Stopp, ik will em woll finnen,“ rief er und lief wieder in den Wind hinaus, um seinen Vater zu suchen, den er doch ganz gewiß auf dem Westerdeich gesehen hatte. Gesa rief ihm nach, aber er hörte nicht darauf.

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Auch die Uhr war stehen geblieben. Auf halb fünf stand sie: das war die Todesstunde von Klaus Mewes.

Gesa hat die Uhr niemals wieder aufgedreht, niemals wieder angestoßen. Wie die unsichtbare Hand sie angehalten hat, ist sie stehen geblieben.

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Zufall? Gaukelei der Sinne?