„Jo, Jan! He kummt man bloß ne.“

Störtebeker rief noch, er solle man mal mit den Kanonen losballern, auch fragte er Jan, ob er seine Braut grüßen solle, dann war das Kriegsschiff vorüber und er mußte machen, daß er den Steven seines Kahnes gegen die anlaufende, große Dünung drehte.

Bald nachher kam Hein Rolf mit seinem Kutter vorbei, und als der Junge in gewohnter Weise fragte, da bekam er die Antwort:

„Jo, dien Vadder hett mit uns tohop fischt! He hett ok de Reis, he is ober no Bremerhoben gohn! Segg dien Mudder man Bescheed!“

„Is dat eulich wohr, Hein?“

„Jo, meenst, wat ik di wat vörleeg?“

Da schipperte Störtebeker traurig nach dem Deich zurück. Nach der Weser war sein Vater! Das konnte ja schön werden, denn das letzte Jahr war er auch immer dahin gewesen, so daß die Mutter manchmal geklagt hatte: wenn du irst eenmol up de Wesser ween büst, denn fohrst dor woll gliek söben Mol no de Ratt hin! Nun konnte es wieder so kommen, daß er immer dahin segelte.

„Mudder, weest, neem Vadder is?“ fragte er, als sie beim Kaffee saßen. „In Bremerhoben! Ik hebb mit Hein Rolf snackt, de hett bi em fischt!“

„Gott Loff un Dank, dat Vadder de Reis hett und an Land is,“ sagte die Mutter erfreut.

„He harr ober man no Hus kommen müßt,“ sagte er darauf, „wat deit he no de Wesser hin?“