die andern vier stammten von seinem Vater, dem großen Beutemacher, und hießen:
HOFFNUNG
Goede Verwachting
HAABET — SKIEN
MARY THOMPSON
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Es war ein Trost für Störtebeker, daß seine eigene Fischerei in diesen Tagen besser wurde, er fing beinahe jede Nacht etwas. Und weil sein Vater in den ersten sechs oder acht Tagen ja doch noch nicht kommen konnte, er also nicht nach dem Fahrwasser zu schippern brauchte, warf er sich mit großem Eifer aufs Knütten und bekam die Bunge fertig. Der Jäger stellte sie ihm ein und dann fischte er mit doppeltem Geschirr. Zuletzt saß das Hütfaß voll von Hechten, Sturbarschen, Schleien, Rotaugen und Karauschen und er mußte daran denken, sie an den Markt zu bringen.
Da trat der seltene Fall ein, daß er seine Mutter einmal gebrauchte, denn er konnte nicht bitten, wie er nicht danken konnte. Gesa mußte hin und Hannes Husteen fragen, ob er die Fische mit nach Altona hinauf nehmen wolle. Erst hatte sie sich zum Schein geweigert: „Frog em man sülben, büst jo grot un kannst jo snacken,“ da sagte er aber kurz und bündig: „Non, denn ist god, denn lot de Fisch man all krüssen, denn lots man dot blieben.“ Hätte sie freilich gesagt, er wäre wohl bange, daß er selbst nicht fragen möge, so wäre er gewiß zu dem Fischer gelaufen: sie dachte aber nicht daran, sondern tat den Gang für ihn.
„Will he jüm mithebben, Mudder?“
„Jo, schallst jüm ober furts hinbringen, he geiht gliek rup!“