„Bestrof em, Klaus!“

„Mien gode Diern, meenst du, wenn ik ut See komm, will ik up den Jungen rümkloppen? Gott schall mi bewohren, dat ik dat do! Man still, Gesa, anner Reis nehm ik em vullicht all mit no See, denn kann he an Land keen Undöt mihr moken!“

Da gab sie es auf.

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Sie nahmen die Segel herunter und setzten sich zum Abendbrot nieder. Gebratene Schollen gab es, das beste von der See. Störtebeker stimmte eine Art Lobgesang an und aß wie ein Scheunendrescher.

Als sie noch um die Pfanne saßen, kamen bereits die ersten Reisenkäufer, Fischhändler, deren Gewerb es war, den Fischern die ganze Reise abzukaufen und die Schollen aus dem Bünn zu verhökern. Sie boten einen guten, runden Preis, aber Klaus Mewes vergab die Reise nicht, denn es waren erst drei Ewer an der Brücke und er konnte auf einen guten Markt hoffen: auch war er von der Weser gewohnt, seine Schollen selbst zu verhandeln. Die Händler drängten:

„Dor komt hüt Nacht noch mehr, Käppen Mewes!“

„Lot jüm kommen, Petersen, wi weut all leben,“ lachte Klaus Mewes.

„Dat Woter is slecht, di blieft de Fisch bet morgen all dot, Mewes!“

„Lot jüm blieben, Meier, wi möt all starben,“ bemerkte er trocken.