„Jo, Jakob!“

Er blieb einen Augenblick stehen.

„Lopt de Ool all, Jakob?“

„Ne, Klaus, is noch nix mit den Fang, is noch to kold! De Ool will Warms hebben.“

„Jä, Jakob, de Schull will ok Warms hebben: de hebbt wi nu doch ober all eulich belurt, ik kann di seggen, as de Voß de Geus un as de Hund de Rotten! Wi weet de Stä, Junge, Junge! Fiefmol no de Wesser, güstern an Altno: gode föfteinhunnert Stieg hebbt wi all holt: wenn dat de Gildbütel man afkann!“

Diese Rede war aber gar nicht nach Jakobs Gemüt: er dachte an die drei, vier kleinen Aale, die er jede Tide aus den Körben schrapte, und ärgerte sich über den großen Seefischer, der mit Tausenden von Schollen um sich warf, wie der Bajazzo mit den Glaskugeln. „So, so,“ knurrte er und stiefelte weiter.

Gesa schüttelte den Kopf. „Wat magst du woll so dull prohlen, Klaus Mees, as wenn du unsen Herrgott sien best Jung würst?“

Er sah sie groß an. „Wat meenst du dat?“ fragte er verwundert. „Ik kann mien Leben doch ne anners moken ast is: grot un klor un scheun! Dor steihst du, dor sitt mien Jung, hier steiht mien Hus, dat sünd mien Linnenbäum, dor buten liggt mien Eber un hier bün ik sülben oder is dat all ne wohr? Lot den Dübel klogen: ik frei mi to dat, wat ik hebb! Un ik gläuf, uns Herrgott süht ok leber en vergneugten Minschen as en trurigen!“

„Wees ne so troß, Klaus Mees! Du büst ok bloß en Minsch un wullt wedder no See!“ mahnte sie, er aber schüttelte die Worte ab, wie die Ente das Wasser.

Achter Stremel.