„Seht einmal an.“

„Hast du denn auch Kinder?“

„Ich hatte vier; zwei sind mir geblieben, ein Knabe und ein Mädchen. Erst in den letzten Fasten habe ich abgestillt.“

„Wie alt ist denn das Mädchen?

„Es geht ins zweite Jahr.“

„So lange hast du es genährt?“

„Das ist gewöhnlich so bei unsersgleichen, die Fasten lang“ —

Die Unterhaltung wurde jetzt erst wirklich interessant für Darja Aleksandrowna, und diese frug nun, wie es mit der Geburt gewesen, was für Krankheiten das Kind gehabt, wo ihr Mann sei und anderes.

Darja Aleksandrowna wollte die Weiber gar nicht wieder verlassen, so interessant war ihr Gespräch mit denselben, so eng deckten sich deren Interessen mit den ihren. Am angenehmsten von allem aber war Darja Aleksandrowna, daß sie klar erkannte, wie alle diese Weiber am meisten davon interessiert waren, wie viele Kinder sie hatte und wie diese so hübsch seien. Die Weiber belustigten Darja und beleidigten die Engländerin, weil diese die Ursache des ihr unerklärlichen Lächelns bildete. Eines der jüngeren Weiber hatte nach der Erzieherin geblickt, die sich später als die übrigen ankleidete, und, als jene die dritte Unterjacke angelegt hatte, sich der Bemerkung nicht enthalten können, wie sich die da drall einschnüre, worauf alles in Lachen ausbrach.