Nur eine Veränderung bemerkte Wronskiy an ihm; es lag eine Art stillen, beständigen Schimmers über ihm, wie er auf dem Gesicht von Leuten erscheint, welche Erfolg gehabt haben und der allseitigen Anerkennung dieser Erfolge sicher sind.
Wronskiy kannte diesen Glanz und er bemerkte ihn sofort an Serpuchowskiy. Zur Treppe herabkommend, bemerkte Serpuchowskiy Wronskiy, und ein freudiges Lächeln erleuchtete sein Gesicht. Er winkte ihm mit dem Kopfe zu, hob den Pokal, begrüßte Wronskiy und zeigte mit dieser Geste, daß er nicht früher zu ihm kommen könne, als bis er den Wachmeister abgefertigt hätte, welcher sich in Positur setzend, schon die Lippen zum Willkommenkuß spitzte.
„Da ist er ja auch!“ rief der Regimentskommandeur, „nur hat Jaschwin gesagt, daß du bei schlechter Laune seiest.“
Serpuchowskiy küßte den jungen Wachmeister auf die feuchten und frischen Lippen und trat dann, sich den Mund mit dem Tuche wischend, auf Wronskiy zu.
„Ah, wie freue ich mich,“ sagte er, ihm die Hand drückend und ihn mit sich auf die Seite führend.
„Widmet Euch ihm!“ rief der Regimentskommandeur Jaschwin zu, auf Wronskiy zeigend und begab sich dann hinunter zu den Soldaten.
„Weshalb kamst du denn gestern nicht zu den Rennen? Ich gedachte dich dort zu sehen,“ sagte Wronskiy, Serpuchowskiy anblickend.
„Ich kam hinaus, aber zu spät. Doch entschuldige,“ fügte er hinzu, sich nach seinen Adjutanten umwendend, „laßt doch dies gefälligst verteilen, soviel auf den Mann kommt.“
Hastig zog er aus seinem Portefeuille drei Hundertrubelscheine heraus und errötete.