„Wie Ihr das so schön ausgesprochen habt, maman! Ja, die Augen, das Lächeln,“ bestätigte Dolly.
„Aber welche Worte sprach er denn?“
„Was für Worte hat dir dein Konstantin gesagt?“
„Er schrieb sie mit Kreide. Es war wunderbar. Wie weit scheint mir dies schon dahinten zu liegen,“ antwortete Kity.
Die drei Frauen sannen jetzt über ein und dasselbe nach. Kity brach zuerst wieder das Schweigen. Der ganze letzte Winter vor ihrer Verheiratung, ihre Leidenschaft für Wronskiy kam ihr wieder ins Gedächtnis.
„Aber noch Eins — jene frühere Leidenschaft Warenkas,“ sagte sie, in einem natürlichen Gedankengang sich dessen erinnernd. „Ich wollte Sergey Iwanowitsch schon irgendwie Mitteilung machen, ihn vorbereiten. Sie sind ja alle Männer,“ fügte sie hinzu, „und entsetzlich eifersüchtig auf unsere Vergangenheit.“
„Nicht alle,“ antwortete Dolly, „du urteilst so nach deinem Manne; der martert sich noch jetzt ab in der Erinnerung an Wronskiy. Nicht wahr? Habe ich nicht recht?“
„Du hast recht,“ antwortete Kity, gedankenvoll mit den Augen lächelnd.
„Ich weiß nun nicht,“ fuhr die Fürstin fort, ihre mütterliche Obhut für die Tochter wieder übernehmend, „was eigentlich in deiner Vergangenheit ihn stören könnte? Daß Wronskiy dir den Hof machte? Das passiert jedem jungen Mädchen.“
„Ach, sprechen wir nicht davon,“ sagte Kity errötend.