„Nein, entschuldige, aber das ist paradox!“ —
„Ja, das ist eine etwas sophistische Erklärung,“ bestätigte Wjeslowskij. „Ah, da kommt ja unser Wirt,“ sprach er zu dem Bauer, welcher, mit der Thür kreischend, in den Schuppen trat.
„Nun, schläfst du denn noch nicht?“
„Nein; wie soll man schlafen! Ich denke immer, unsere Herren schlafen, da höre ich sie reden,“ fügte er hinzu, behutsam mit den nackten Füßen auftretend.
„Wo schläfst du denn?“
„Wir gehen auf die Nachtwache.“
„Ach, welche Nacht!“ sagte Wjeslowskij, auf die beim schwachen Scheine der Abendröte in dem großen Rahmen der jetzt offenen Thür sichtbar werdenden Umrisse der Hütte und des ausgeschirrten Wagens schauend.
„Hört nur, da singen Weiberstimmen, und wahrhaftig, nicht schlecht. Wer singt denn da, Herr Wirt!“
„Ach, das sind die Mägde, vom Hof.“
„Laßt uns hingehen; wir wollen spazieren gehen! Wir werden doch nicht schlafen; Oblonskiy, kommt mit!“