„Keinen Augenblick. Ich bin nur darüber ungehalten; — es ist ja wahr — du, du scheinst nicht zugeben zu wollen, es gäbe Pflichten“ —
— „Ins Konzert zu fahren“ —
— „Wir wollen nicht darüber sprechen,“ sagte er.
„Warum sollen wir nicht davon sprechen?“ antwortete sie.
„Ich will nur sagen, daß man unumgänglich notwendige Geschäfte haben kann. So muß ich jetzt wieder nach Moskau fahren wegen einer Angelegenheit meines Hauses. — Ach, Anna, weshalb bist du so reizbar? Weißt du denn nicht, daß ich ohne dich nicht leben kann?“
„Wenn es so steht,“ sprach Anna, plötzlich den Ton verändernd, „daß dieses Leben dir lästig wird — ja, du kommst auf einen Tag und fährst wieder fort — so machen es“ —
— „Anna, das ist hart. Ich bin bereit, mein ganzes Leben hinzugeben“ —
Doch sie hörte ihn nicht.
„Wenn du nach Moskau fährst, fahre auch ich mit. Ich bleibe nicht hier. Entweder wir müssen uns trennen, oder miteinander leben!“ —