„Da ist er ja!“

„Bist du soeben gekommen?“ sagte Oblonskiy, schnell zu ihnen herkommend. „Geht es gut? Hast du schon einen Liqueur genommen? Komm!“

Lewin erhob sich und ging mit ihm nach dem großen Tisch, der mit Liqueuren und den mannigfaltigsten Leckerbissen besetzt war. Man konnte wohl aus zwanzig verschiedenen Dingen auswählen, was nach dem Geschmack war, aber Stefan Arkadjewitsch forderte einen ganz besonderen Liqueur, und einer der dastehenden Diener in Livree brachte sofort das Gewünschte. Sie tranken jeder ein Glas und kehrten dann zum Tische zurück.

Sogleich, noch bei der Suppe, brachte man Gagin Champagner und dieser ließ vier Gläser füllen. Lewin wies den angebotenen Wein nicht zurück und bestellte eine zweite Flasche. Er war hungrig, speiste und trank mit großem Appetit und nahm mit noch größerem Vergnügen an den heiteren und leichten Gesprächen seiner Gesellschafter teil. Gagin, der die Stimme hatte sinken lassen, erzählte eine neue Petersburger Anekdote, die, obwohl indecent und ungereimt, doch lustig genug war, sodaß Lewin so laut lachte, daß die Nachbarn ihn anblickten.

„Das ist etwas von der Art, wie ‚dies gerade kann ich gar nicht vertragen!‘ — Weißt du?“ — frug Stefan Arkadjewitsch. „Ach, das ist reizend! Noch eine Flasche,“ sagte er zu dem Diener, und begann zu erzählen.

„Peter Iljitsch Winowskiy lassen bitten,“ unterbrach ein alter Diener Stefan Arkadjewitsch, zwei feine Gläser perlenden Champagners bringend und sich an Stefan Arkadjewitsch und Lewin wendend.

Stefan Arkadjewitsch ergriff das Glas und nickte lächelnd nach der anderen Seite des Tisches, mit einem kahlköpfigen, rothaarigen und bärtigen Herrn einen Blick tauschend, mit dem Kopfe.

„Wer ist dies?“ frug Lewin.

„Du bist ihm schon einmal bei mir begegnet, besinnst du dich? Er ist ein vortrefflicher Mensch.“

Lewin that, was Stefan Arkadjewitsch that und nahm das Glas.