Die Anekdote Stefan Arkadjewitschs war gleichfalls sehr ergötzlich. Lewin erzählte nun seine Anekdote, welche auch gefiel, dann kam das Gespräch auf Pferde, auf die Rennen des heutigen Tages und darauf, wie schlau der Atlasny Wronskiys den ersten Preis gewonnen habe. Lewin bemerkte gar nicht, wie die Zeit beim Essen verging.

„Ah, da ist er ja selbst!“ sagte gegen das Ende des Essens Stefan Arkadjewitsch, sich über die Lehne des Stuhles beugend und dem in Begleitung eines hohen Gardeobersten auf ihn zukommenden Wronskiy, die Hand entgegenstreckend. In dem Gesicht Wronskiys leuchtete gleichfalls die allgemeine heitere Klubgemütlichkeit. Frohgelaunt stützte er sich auf die Schulter Stefan Arkadjewitschs, indem er demselben etwas zuflüsterte, und streckte Lewin mit dem nämlichen heiteren Lächeln die Hand entgegen.

„Sehr erfreut, Euch hier zu treffen,“ sagte er. „Ich hatte Euch damals nach den Wahlen gesucht, man sagte mir aber, Ihr wäret schon weggefahren.“

„Ja; ich bin noch denselben Tag fortgefahren; wir hatten übrigens soeben von Eurem Pferde gesprochen. Ich gratuliere Euch,“ sagte Lewin, „das war ein sehr schneller Ritt!“

„Ihr habt doch wohl auch Pferde?“

„Nein; mein Vater hatte welche; doch ich besinne mich noch und kenne das.“

„Wo hast du gespeist?“ frug Stefan Arkadjewitsch.

„Wir sitzen am zweiten Tisch; hinter den Säulen.“

„Man hat ihm gratuliert,“ sagte der hochgewachsene Oberst.