„Ach, nein doch, um Gottes willen!“
„Aber dann laßt mich doch wenigstens meinen Kaffee trinken.“
Der Arzt widmete sich dem Kaffee. Beide schwiegen.
„Man wird die Türken doch entschieden schlagen. Habt Ihr die gestrige Depesche gelesen?“ sagte der Doktor semmelkauend.
„Nein; ich kann nicht mehr,“ rief Lewin aufspringend, „Ihr werdet also nach Verlauf einer Viertelstunde kommen?“
„In einer halben Stunde.“
„Auf Ehrenwort?“
Als Lewin wieder nach Hause kam, traf er mit der Fürstin zusammen, und beide begaben sich zur Thür des Schlafzimmers. Die Fürstin hatte Thränen in den Augen und ihre Hände zitterten; als sie Lewin erblickte, umarmte sie ihn und brach in Thränen aus.
„Nun, liebe Lisabetha Petrowna,“ sagte sie, die ihnen mit hellem, sorglichen Gesicht daraus entgegentretende Lisabetha Petrowna an der Hand fassend.
„Es geht gut,“ sagte sie, „überredet sie nur, sich niederzulegen. Es wird ihr dann leichter sein.“